Arachamija schlägt hybride Wahlen vor: Online-Abstimmung für Ausländer und Binnenvertriebene.
Probleme bei der Stimmabgabe während der Wahlen in der Ukraine
Nach Angaben von ТСН: Der Vorsitzende der Fraktion "Diener des Volkes", David Arachamija, ist der Ansicht, dass eine der wichtigsten Herausforderungen bei den Wahlen in der Ukraine darin besteht, die Willensbekundung der Ukrainer im Ausland und der Binnenvertriebenen sicherzustellen. Er schlägt vor, ein "hybrides" Abstimmungsmodell einzuführen, das sowohl Online- als auch Offline-Optionen umfasst.
Arachamija merkte an, dass in einigen Ländern gesetzliche Beschränkungen für die Eröffnung zusätzlicher Wahllokale bestehen, was zusätzliche finanzielle Mittel erfordert.
"Wir müssen die Frage klären, ob wir dies [die Abstimmung für die Ukrainer im Ausland] in mehreren Tagen machen oder zur Frage der hybriden Abstimmung mit Online-Mechanismen zurückkehren", sagte Arachamija.
Seiner Meinung nach, als ehemaliger IT-Spezialist, überraschen ihn die Bedenken hinsichtlich der Online-Abstimmung, die er als "phantomhafte Ängste" bezeichnete.
"Ich hoffe, dass Ihre Arbeitsgruppe ernsthaft prüfen wird, ob man tatsächlich hybride Abstimmungen - online und offline - durchführen kann", schlug er vor.
Arachamija betonte außerdem, dass die Schwierigkeiten des Wahlprozesses durch die hohe Anzahl der Binnenvertriebenen (IDPs) verursacht werden. Er bemerkte:
"Wir haben ein Register der Binnenvertriebenen, aber es enthält keine genauen Daten, sehr viele IDPs registrieren sich nicht, um auf den Radaren der Mobilisierung nicht aufzutauchen. Wie wir sie zu den Wahllokalen bringen, verstehen wir auch noch nicht, aber wir müssen alle bringen", sagte er.
Arachamija erklärte, dass eine niedrige Wahlbeteiligung dem Feind Anlass geben könnte, die Legitimität der Wahlen in Frage zu stellen.
"Die Maximierung der Wahlbeteiligung kann meines Erachtens dadurch erreicht werden, dass wir die Möglichkeiten zur Stimmabgabe erweitern - entweder indem wir ein paar Tage hinzufügen oder die Möglichkeit der Online-Abstimmung einführen", fasste er zusammen.
Zuvor hatte der Berater des Vorsitzenden des Präsidialamtes, Michail Podoljak, über die Unmöglichkeit berichtet, dass die Ukraine die Durchführung der Wahlen allein aufgrund des Haushaltsdefizits finanzieren kann.
Die Wahlen in der Ukraine bleiben im Fokus von Politikern und der Öffentlichkeit. Solche wichtigen Themen wie die Zugänglichkeit der Stimmabgabe für alle Ukrainer, insbesondere unter den Bedingungen des Krieges und der Unsicherheit, erfordern sorgfältige Diskussionen und einen ausgewogenen Ansatz. Die erfolgreiche Implementierung neuer Abstimmungsmodelle könnte die Wahlbeteiligung erhöhen und die Legitimität der Wahlen gewährleisten, was in dieser schwierigen Zeit von entscheidender Bedeutung ist.
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