Autobombe in Monaco: Drei Ukrainer verletzt – Geschäftsmann unter Sanktionen betroffen.

Autobombe in Monaco: Drei Ukrainer verletzt – Geschäftsmann unter Sanktionen betroffen
Autobombe in Monaco: Drei Ukrainer verletzt – Geschäftsmann unter Sanktionen betroffen

Explosion eines Fahrzeugs im Fürstentum

Nach Angaben von Novyny.live: Am 29. Juni erschütterte eine Detonation die Rue Révérend Père Louis Frolla in Monaco. Drei Menschen ukrainischer Herkunft wurden dabei verletzt. Unter den Opfern befindet sich der Unternehmer Wadym Jermolajew, der seit 2023 auf einer Sanktionsliste steht. Zwei der Verletzten schweben in äußerst kritischem Zustand. Die Behörden stufen den Vorfall als Terroranschlag ein – ein Novum in der Geschichte des Stadtstaates.

Ermittlungen und Folgen

Staatsanwalt Stéphane Thibault von Monaco bestätigte, dass die Fahndung nach dem Täter läuft. Die Namen der Betroffenen gab er nicht preis. Die ukrainische Botschaft teilte mit: 'Die Identifizierung der Verletzten erfolgt derzeit über offizielle Kanäle.' Jermolajew, der seit 2021 in Monaco lebt, steht weder in Monaco noch im Ausland unter Verdacht, so Thibault. Auch das Außenministerium der Ukraine bestätigte die Verletzung seiner Staatsbürger.

Details zu den Umständen vor der Explosion sind noch nicht bekannt. Die Behörden arbeiten jedoch intensiv daran, die Hintergründe dieser schweren Straftat aufzuklären. Der Anschlag verdeutlicht die wachsenden Sicherheitsrisiken in der Region und wirft Fragen nach möglichen Verbindungen zwischen internationaler Kriminalität und lokalen Ereignissen auf. Die laufenden Ermittlungen sind entscheidend, um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen und das Sicherheitsgefühl in Monaco zu stärken.


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