Fingerabdruck auf einem 2400 Jahre alten Boot: Was der Fund über die alten Krieger erzählt.
Nach Angaben von ТСН: Wissenschaftler haben einen einzigartigen Fund auf dem ältesten bekannten Holzboot Skandinaviens gemacht – einen Fingerabdruck eines Menschen, der vor über 2400 Jahren lebte. Dieses Boot, bekannt als Hjortspring, sank vor der Küste des modernen Dänemarks während eines gescheiterten Seeräuberattempts in der vorrömischen Eisenzeit.
Das Schiff, das heute im Nationalmuseum Dänemarks ausgestellt ist, ist mit einem großen Angriff von etwa 80 Seeräubern auf die Insel Als im 4. Jahrhundert v. Chr. verbunden. Die Angreifer erlitten eine Niederlage und die Einheimischen versenkten die Boote zusammen mit ihrer Bewaffnung und ihren Schilden als Opfergabe. Dank der sumpfigen Bedingungen und des niedrigen Sauerstoffgehalts blieb das Holz des Schiffes über Jahrhunderte in ausgezeichnetem Zustand.
Neue Forschungen und Funde
Neue Forschungen wurden durch die Durchsicht von Archivmaterialien ermöglicht: Archäologen fanden Fragmente von Teer und Seilen, die der chemischen Konservierung entgangen waren. Auf einem der Teerstücke befand sich ein klarer Fingerabdruck – vermutlich von einer Person, die das Boot reparierte oder abdichtete. Die Forscher bezeichneten diesen Fund als direkte physische Verbindung zu den alten Seefahrern.
Eine chemische Analyse ergab, dass das Dichtmittel aus einer Mischung aus tierischem Fett und Kiefernharz besteht. Dies deutet darauf hin, dass das Boot wahrscheinlich in einer Region mit dichten Kieferwäldern gebaut wurde. Diese Schlussfolgerung ändert die alte Vorstellung von der Herkunft des Schiffes aus dem Gebiet des modernen Hamburg und verweist stattdessen auf die Küste der Ostsee, wahrscheinlich östlich von Rügen.
Weitere Forschungspläne
Die Radiokarbonanalyse der Seile bestätigte, dass das Boot auf den Zeitraum zwischen 381 und 161 v. Chr. datiert. Dies ist die erste klare Datierung, die aus den Materialien des Schiffs selbst durchgeführt wurde. Die Forscher weisen darauf hin, dass, falls die Hypothese über den baltischen Ursprung der Räuber korrekt ist, diese eine erhebliche Distanz über offenes Meer zurückgelegt haben.
In Zukunft planen Wissenschaftler, zu versuchen, menschliche DNA aus dem Teer zu isolieren. Dies könnte neue Informationen über die Herkunft und das Leben der Seekrieger der Eisenzeit liefern und helfen, ein besseres Verständnis für alte maritime Konflikte und Handelsbeziehungen in Nordeuropa zu entwickeln.
Wir erinnern daran, dass in den sozialen Medien Satellitenbilder der Wüste im amerikanischen Bundesstaat New Mexico aktiv diskutiert werden, die das Interesse der Nutzer wegen des ungewöhnlichen Aussehens des Geländes auf sich gezogen haben. Kürzlich erschien auf Google Earth ein großes rotes Gebilde, das einige Nutzer als „Blut, das aus der Erde quillt“ bezeichneten.
Dieser Fund ist äußerst wichtig für das Verständnis der Geschichte der Seefahrt in Skandinavien. Der Fingerabdruck gibt uns eine einzigartige Verbindung zu den alten Menschen, die diese Boote benutzten. Weitere Forschungen könnten noch mehr Geheimnisse über ihr Leben und ihre Gewohnheiten enthüllen.
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