Bilezkyj: Russlands Trefferquote nach Starlink-Sperre massiv gesunken.

Bilezkyj: Russlands Trefferquote nach Starlink-Sperre massiv gesunken
Bilezkyj: Russlands Trefferquote nach Starlink-Sperre massiv gesunken

Folgen der Starlink-Sperre für die russische Armee

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Brigadegeneral Andrij Bilezkyj, Kommandeur des 3. Armeekorps, berichtet von einem drastischen Effekt: Nachdem der Zugang zu Starlink für Russland im Februar 2023 abgeschaltet wurde, sank die Effektivität russischer Angriffe um 20 bis 40 Prozent. Diese Maßnahme traf die Kampffähigkeit der russischen Truppen offenbar erheblich.

Russische Drohnen hatten das Satellitensystem zuvor für Attacken auf ukrainisches Gebiet genutzt. Seit der Blockierung dieses Kommunikationssystems, so Bilezkyj,

„ist deren Effektivitätsniveau im Vergleich zu unserem stark gesunken, da Starlink als Gefechtsführungssystem praktisch unersetzlich ist.“
Der Einfluss von Starlink auf den Kriegsverlauf sei, so der General, enorm. Moderne Kommunikationstechnik erweist sich damit als kritischer Faktor auf dem Schlachtfeld.

In der Folgezeit gelangen ukrainischen Streitkräften Geländegewinne in der Umgebung von Pokrowsk, nördlich von Lyman und nahe Huljajpole. Bilezkyj führt diese Erfolge auch darauf zurück, dass Russland durch den Starlink-Entzug seine Aktionen schlechter koordinieren konnte.

Technologische Überlegenheit als Kriegsentscheidender

Die Abschaltung von Starlink für Russland war somit ein wesentlicher Faktor für veränderte Kampfbedingungen in der Ostukraine. Der deutliche Rückgang der russischen Angriffswirksamkeit zeigt, wie sehr technologische Aspekte den Konfliktverlauf bestimmen können. Die gleichzeitigen Gebietsgewinne der Ukraine belegen die wachsende Anpassungsfähigkeit und strategische Schlagkraft ihrer Armee unter den Bedingungen eines hochtechnisierten Krieges.


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