Lwiws Gastronomie im Ausnahmezustand: Restaurants schließen wegen Strom- und Wassermangel.
Vorübergehende Schließungen in Lwiw
Nach Angaben von TSN.ua: Der Gastronom Wardkes Arzumanjan hat angekündigt, seine Restaurants in Lwiw vorübergehend zu schließen. Der Grund sind massive Versorgungsengpässe mit täglich 15-stündigen Stromausfällen und einem fehlenden Wasserzugang. Betroffen sind folgende Lokale:
- 'Kentawr'
- 'Mons Pius'
- 'ParaDshanow'
Eine Vielzahl an Problemen
Arzumanjan führt an, dass die Lage nicht nur durch die Versorgungsprobleme, sondern auch durch administrative Hürden verschärft wird. Das Finanzamt weigere sich seit zwei Wochen, Lizenzen auszustellen. Der Unternehmer kommentiert die Situation wie folgt:
'Wir haben 15 Stunden am Tag keinen Strom; kein Wasser; das Finanzamt gibt keine Lizenzen heraus (seit zwei Wochen); und das Wehrkommissariat fragt unseren Sicherheitsdienst jeden Morgen um 7 Uhr, wie viel Umsatz eines unserer Restaurants am Vortag gemacht hat.' - Wardkes Arzumanjan
Erschwerend kommen für die Region Lwiw starke Schneefälle und ein plötzlicher Temperatursturz hinzu, was die ohnehin angespannte Lage weiter zuspitzen könnte. Arzumanjan entschuldigte sich für die Schließungen und bestätigte, dass 'Kentawr', 'Mons Pius' und 'Para Dshanow' vorerst geschlossen bleiben. Solche Fälle zeigen exemplarisch, unter welchem Druck Unternehmen in der Region aktuell operieren müssen. Die Schließung von Gastronomiebetrieben trifft die lokale Wirtschaft besonders hart, da sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und sozialer Treffpunkt ist. Ohne eine stabile Grundversorgung mit Strom und Wasser ist ein regulärer Betrieb kaum möglich, was durch die erwarteten Wintereinbrüche noch deutlicher wird.
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