Ukraine meldet Tote nach russischem Angriff auf Handelsschiffe – Außenminister Sibyga nennt Opferzahlen.

Ukraine meldet Tote nach russischem Angriff auf Handelsschiffe – Außenminister Sibyga nennt Opferzahlen
Ukraine meldet Tote nach russischem Angriff auf Handelsschiffe – Außenminister Sibyga nennt Opferzahlen

Russlands Terror gegen die zivile Schifffahrt geht weiter

Nach Angaben von UATV: Am 19. Juli 2023 erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha, dass Russland seine terroristischen Angriffe auf die internationale Schifffahrt fortsetzt – insbesondere auf zivile Schiffe in den ukrainischen Seekorridoren. Diese Taten zeigten die vollkommene Verantwortungslosigkeit Moskaus, dem Menschenleben egal seien, unabhängig von deren Nationalität.

Bei einem russischen Angriff auf ein ziviles Schiff im ukrainischen Seekorridor kamen ein ukrainischer Lotse sowie vier Besatzungsmitglieder ums Leben. Unter den Betroffenen befanden sich Staatsbürger Syriens und Indiens. Acht Crewmitglieder konnten evakuiert werden, fünf Personen gelten weiterhin als vermisst. Es war bereits der zweite derartige Vorfall innerhalb weniger Tage: Zuvor hatte Russland ein ausländisches Handelsschiff unter der Flagge von Antigua und Barbuda attackiert, wobei eine Person starb und drei verletzt wurden.

Andrij Sybiha betonte: 'Putin hat ein weiteres Ziel ins Visier genommen. Dieser Angriff lässt keinen Raum für Illusionen. Dem Russland Putins ist es gleichgültig, wen es tötet – Ukrainer oder Bürger jedes anderen Landes.'

Er fügte hinzu: 'Russland macht die Freiheit der Schifffahrt bewusst zur Zielscheibe des Krieges.' Der Minister forderte verstärkten Druck auf Moskau, denn 'jedes Zögern, den Druck auf Moskau zu erhöhen, kostet noch mehr unschuldige Leben'.

Lage im Schwarzmeer-Raum

Diese Ereignisse verdeutlichen die ernste Situation in der Region und die Gefahren für zivile Schiffe in ukrainischen Gewässern. Die anhaltenden Attacken auf die internationale Schifffahrt zeigen eine unmittelbare Bedrohung für Schiffe und ihre Besatzungen, unabhängig von ihrer Herkunft.

Angesichts der wachsenden Spannungen im Schwarzmeer-Raum könnten diese terroristischen Akte schwerwiegende Folgen für den internationalen Schiffsverkehr und den Handel haben. Andere Staaten könnten gezwungen sein, ihre Handelsrouten zu überdenken und bei internationalen Organisationen um Schutz für ihre Schiffe zu bitten. Darüber hinaus riskiert Russland mit solchen Aktionen neue Sanktionen westlicher Länder, die um die Sicherheit ihrer Bürger und wirtschaftlichen Interessen in der Region besorgt sind.


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