Trump äußert sich zum Entführer Maduro: Was über die US-Operation in Venezuela bekannt ist.

Trump äußert sich zum Entführer Maduro: Was über die US-Operation in Venezuela bekannt ist
Trump äußert sich zum Entführer Maduro: Was über die US-Operation in Venezuela bekannt ist

Nach Angaben von ТСН: In der venezolanischen Hauptstadt Caracas gab es in der Nacht Explosionen. Danach erklärte der US-Präsident Donald Trump, dass der Führer des Landes, Nicolás Maduro, festgenommen und zusammen mit seiner Frau aus dem Land gebracht wurde.

In einem CNN-Artikel wird darauf hingewiesen, dass die Anzeichen von unkontrollierter Macht nicht offensichtlicher sein könnten als die Entführung eines Präsidenten aus seiner Hauptstadt in der Nacht.

Nach Einschätzung des Mediums zeigt Trumps Beitrag in den sozialen Medien, dass der amerikanische Führer bereit ist, entschlossen und möglicherweise rücksichtslos zu handeln, um seine außenpolitischen Ziele zu erreichen, ungeachtet möglicher Konsequenzen und des Völkerrechts.

„Die Operation, den Präsidenten Venezuelas und seine Frau aus ihrem sorgfältig bewachten Ort in Caracas zu bringen, um wahrscheinlich die amerikanische Rechtsprechung zu treffen, erfolgt tatsächlich nach einem vorhersehbaren, wenn auch extremen Schema für jemanden, den die USA einen Flüchtigen nennen, für dessen Kopf eine Belohnung von 50 Millionen Dollar ausgesetzt ist“, heißt es in dem Artikel.

Doch CNN betont, dass Maduro der Staatsoberhaupt eines Landes ist, das unter den Folgen amerikanischer politischer Ambitionen leidet. Daher wird jede gegen ihn gerichtete Handlung immer als politische Operation wahrgenommen.

Die Biden-Administration versucht, das linke, aber autokratische und brutale Regime Venezuelas zu stürzen, um gegen den Drogenhandel zu kämpfen, Ressourcen zu erlangen oder regionale Einheit zu erreichen.

Der Artikel hebt hervor, dass während von Trumps zweiter Amtszeit der Schwerpunkt auf dem Sturz Maduros als maßgeblichem Drogenführer in der Region lag.

„Aber sie standen vor einem Paradox, indem sie Maduro einfach aufforderten, sich von der Macht zurückzuziehen: Er konnte nicht gleichzeitig der maßgebliche Führer und jemand sein, der seine Rolle auf einen Schlag abgeben könnte“, heißt es in dem Artikel.

Die Beweise dafür, dass Maduro an der Spitze eines Netzwerkes steht, stellten sich als nicht so signifikant heraus, wie das Weiße Haus gehofft hatte. Obwohl Venezuela den Drogenhandel von seinem Luftraum aus zuließ, liegen die wichtigsten Kokainproduzenten, wie Kolumbien, in der Nähe.

„Aber die Kartelle aus Mexiko und Kolumbien waren größere Spieler, schienen jedoch weniger Aufmerksamkeit von den amerikanischen Militärs zu erhalten. Die tiefen Ambitionen Washingtons beziehen sich darauf, die Kontrolle über die Region gemäß einer erneuerten Monroe-Doktrin zu stärken“, stellt CNN fest.

Darüber hinaus ist Venezuela für die amerikanischen Energiemärkte von Interesse, aber am wichtigsten ist die Chance auf die Rückkehr von Millionen Venezolanern, die Asyl in den USA suchen.

„Unklar ist, was als Nächstes passieren wird: Wird ein Nachfolger erscheinen, der bereit ist, eine ähnliche Situation zu überstehen? Das wirft die Frage auf, ob dies antiamerikanische Stimmungen provoziert oder ein Fest für diejenigen wird, die ein Ende der ungerechten Diktatur wollen“, schließt der Artikel.

Maduro's Abgang könnte ein Sieg für Trump sein, aber das Chaos oder die Ruinen danach könnten katastrophale Folgen haben. Die Frage „Was kommt als Nächstes?“ ist wichtiger als die beeindruckende Demonstration der Macht der USA über Caracas.

Trump erklärte persönlich die Abführung des venezolanischen Führers Maduro aus dem Land. Er betonte, dass die USA der Nation einen erheblichen Schlag versetzt haben, und nannte die Operation „großartig“.

Der republikanische Senator aus Utah, Mike Lee, stellte fest, dass Maduro für ein Gerichtsverfahren in den USA festgenommen wurde. Es wird erwartet, dass die nächtlichen Kämpfe darauf abzielten, diejenigen zu schützen, die den Haftbefehl vollstreckten.

Gleichzeitig fordern in Venezuela dringende Beweise dafür, dass Maduro und seine Frau am Leben sind. Die Vizepräsidentin des Landes, Delcy Rodríguez, forderte „Lebensbeweise“.

Diese Situation gefährdet die weitere Stabilität in der Region, wo der politische Kampf weitergeht und die Ungewissheit zu noch größeren sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen könnte. Die Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf die Ereignisse in Venezuela könnte die nächsten Schritte im Umgang mit den drohenden Folgen bestimmen, mit denen sowohl die Einheimischen als auch internationale Akteure konfrontiert werden.


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