Die besten ukrainischen Gedichte über den Winter: eine Auswahl von modernen Autoren bis hin zu Klassikern.

Die besten ukrainischen Gedichte über den Winter: eine Auswahl von modernen Autoren bis hin zu Klassikern
Die besten ukrainischen Gedichte über den Winter: eine Auswahl von modernen Autoren bis hin zu Klassikern

Nach Angaben von ТСН: Wickeln Sie sich also in eine warme Decke, nehmen Sie Ihre Lieblingstasse mit heißem Getränk in die Hand und tauchen Sie ein in die Welt der wunderbaren ukrainischen Gedichte über den Winter!

Die besten modernen Gedichte über den Winter

Der Winter ist bereit zum Start,Und die Luft, wie Kristall…Es lohnt sich nicht, das Wärme zu bedauern,Was vergangen ist – ist bedauerlicherweise vorbei.Der Sommer, die Sonne, die süße Himbeere –All das wird noch einmal zu uns kommen!Denn wir sind nicht schuld daran,Dass die Zeit so schnell vergeht, als wäre es ein Schuss…Nun, jetzt ist der Winter an der Tür,Warme Hände, Weidenblütentee…Lichtvolle Momente der Weihnacht – schon unterwegs,Wir sind bereit, Winter, empfange uns!

(Autorin: Viktoria Tschornij)

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Es ist schon Winter draußen,Der Tag ist kurz: er ist und ist nicht,Erst der Morgen – dann schon Abend,Wie wäre der Tag umsonst vergangen.

Es schneit und schneit draußen,Etwas stimmt nicht mit der Stimmung…Die winterliche Zeit ist wie eine Prüfung,Wer es schafft, der besteht!

(Autorin: Viktoria Tschornij)

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Die Tiere waren sehr besorgt,Sie waren nicht froh, sie lachten nicht…Wo ist der Winter hin verschwunden?Wo ist er hingegangen, wo hat er sich versteckt?

Das Kaninchen hat einen weißen Pelzmantel,Das Eichhörnchen zieht ebenfalls eine neue an,Die Wiesel haben sich auch verändert.Sie brauchen nur ein wahres Wunder,

Damit der Schnee auf den Zweigen liegt,Wer glücklich sein wird in der Welt.Oh, der Schnee kommt schon!Kaninchen weiß, wo bist du, wo bist du?

(Autorin: Tetjana Prokofieva)

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Der Winter ist gekommen und hat uns Schnee gebracht,Es wurde so klar und weiß draußen…Der Winter ist schnell gekommen, wie im Lauf,Mit schneebedeckten Wolken oben.Es ist überall schön, wie in einem zauberhaften Märchen,Es ist nicht zu kalt und alles ist von Schnee.Also ist alles still, verborgen in der Schwalbe,Der Winter bringt uns wirklich Märchen.Alle Tannen im schneebedeckten Gewand,Wie verlobte Bräute, die auf dem Markt sind.Und die ersten Strahlen der SonneErhellen diesen Winterweg.

(Autorin: Nadija Krasotkina)

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Mein Winter wird schneereich sein.Oh, es wird anfangen zu schneien, anfängt zu schneien…Mit weißer, flauschiger ZärtlichkeitWird das Glück für uns erblühen.

Ich werde dir leuchten,Du wirst leuchtenDort, wo nicht Platz istFür die Sonne in der irdischen Welt…

Wo der Schneesturm wirbeltIn den Gängen der Träume,Werde ich dein Trost seinIm Kaleidoskop der Tage.

Möge es dem Herzen gemütlich seinZwischen den gefrorenen Seelen…Nur damit ich sicher weiß, dassIch in dir wie die Sonne aufgehe…

(Autorin: Iryna Bilinska)

Gedichte über den Winter für Erwachsene und Kinder von ukrainischen Klassikern

Ein Buchfink hat gegen das Fenster geschlagen.Die Uhr steht. Die Wände werden grau und still.Über der grauen Traurigkeit des frühen WintersHaben sich die Wolken stillgelegt, wie Heuhaufen.

Die Traurigkeit schwimmt. Die weißen FackelnVon fröhlich bemalten Tannen –Sie stehen wie im Juni die Linden,Hineingeschickt in das graue und dichte Wermut.

Der Wermut des Schnees kriecht zum Horizont,Kitzelt den Himmel mit bitterem Geruch.Fluffige, weiße und stachelige BienenSchwirren gemächlich darüber hinweg…

(Autor: Wassyl Symonenko)

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Eisige Ringe läuten in den Eimern.Das Dorf liegt im Schnee, und der Weg rührt sich nicht.Die alte Birne atmet auf den Fingern,Sie träumt wohl von vollen Händen voller Birnen.

Sie träumt von Wolken und Juli-Stürmen,Eine Seele, klar, bei einer Kerze.Und die Fenster schlafen, der Frost hat ihnen Tränen gesenkt.Die Geweihe sind in den Zug geflogen.

Der Schornstein hat sich mit Regen und Schnee gefüllt, und der Zaun ist gefallen, warum sollte man ihn wohl bauen?In diesem Haus lebt eine graue, graue Erinnerung,Im Sommer sitzt sie unter der Birne.

Das Haus, der Zaun und die Birne im Hof,und die dunklen Tannenzweige hier und da,Erinnern sich alle an ihre beste Zeit.Und der Weg, den nur der Schnee noch geht…

(Autorin: Lina Kostenko)

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Es schneit, es schneit überall rundherum.Und die weiße Trauer der Gärten im Mai.Doch nur die nackte Trauer weint im FrostUnter dem kalten Wind der Flieder.

Die Kinder zogen die Schlitten hervor Und, mit den Sohlen in den Schnee stampfend,Eilen sie, fröhlich, den Frühling zu begrüßen,Und streuen fröhliches Lachen.

(Autor: Wassyl Symonenko)

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Der See schläft, der Wald schläft und das Schilfrohr.Die Weide quietschte die ganze Zeit: „Schlaf, schlaf…“Und ich träumte immer von weißen Träumen:Auf Silber glänzten klare Edelsteine.Unbekannte Gräser und BlumenStrecken sich, glänzend, weiß… Stille, zarte SterneFallen vom Himmel – weiß, undurchsichtig –Und legen sich in die Zelte… Es war weiß, sauberUnter den Zelten. Eine klare KetteAus Kristall spielt und funkelt überall –Ich schlief. So frei atmeten die Brüste.In weißen Träumen stickten rosa GedankenLeichte Bordüren,Und Träume webten gold-blaue,Ruhige, sanfte, nicht so wie im Sommer…

(Autorin: Lesja Ukrajinka (Auszug aus dem Drama „Forest Song“)

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Einmal zog ich mir Stiefel an,zog mir einen Pelzmantel über,spannte selbst die Schlitten einund fuhr los, um einen Tannenbaum zu holen.

Kaum hatte ich angefangen zu fällen,kaum hatte ich angefangen, den Tannenbaum zu nehmen,da sprang ein Häschen auf mich zu – spring!Ich wollte den Tannenbaum abgeben.

Ich gehe hier, er dorthin.„Ich gebe ihn nicht – schrei ich, – niemals!Setze den Tannenbaum zuerst ein,und dann fäll ihn, Faulpelz.

Ich gebe nichts und bitte nicht!Die Dinge kann man damit spielen.

Wenn ihr die Wälder abholzt,wer wird sich dann verstecken können.

Und im Wald überall Wölfe,und Bären und Füchse,und Krähen und Raben,und Räuber und Meisen“

Mir wurde Angst… „Oh, lass mich los,halte mich nicht an den Säumen fest!Armer Hase, vergib!Ich werde niemals mehr tun!“

Ich bückte mich tiefund zog meinen Hut noch tiefer ab…Der Hase lächelte fröhlichund gab mir seine kleine Pfote.

(Autor: Oleksandr Oles)

Das Gefühl des Winters in der ukrainischen Poesie ist immer von einem besonderen Gefühl, Hoffnung und Magie erfüllt. Diese Gedichte, geschrieben von talentierten Autoren, enthüllen nicht nur die Schönheit der Natur, sondern vermitteln auch tiefgründige Emotionen, die mit dem Winter verbunden sind. Das Lesen solcher Werke kann eine wunderbare Möglichkeit sein, die Atmosphäre der Winterfeste zu genießen und die Nähe zur heimischen Kultur zu spüren.

Der Winter ist nicht nur Kälte und Schnee, sondern auch eine Zeit, in der jeder in seine Gedanken eintauchen, Zeit mit geliebten Menschen verbringen und Inspiration in der Kunst finden kann. Diese Gedichte ermutigen uns, über einfache Dinge nachzudenken, in die Bedeutung von Liebe, Freundschaft und gegenseitigem Verständnis investiert wird.


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