Ab April 2026: Fischfang in der Ukraine verboten – Bußgelder bis zu 85.000 Griwna.

Ab April 2026: Fischfang in der Ukraine verboten – Bußgelder bis zu 85.000 Griwna
Ab April 2026: Fischfang in der Ukraine verboten – Bußgelder bis zu 85.000 Griwna

Schutz der Fischbestände: Ukraine verhängt saisonales Angelverbot

Nach Angaben von Novyny.live: Zum 1. April 2026 tritt in der Ukraine ein umfassendes Frühlings- und Sommerverbot für den Fischfang in Kraft. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Fortpflanzung der Fische während der Laichzeit zu sichern. In dieser Phase sind die Tiere besonders anfällig, da sie ihre gesamte Energie auf die Vermehrung konzentrieren. Die genauen Termine können je nach Region unterschiedlich sein.

Während für den Dnipro-Stausee die Regelung bereits ab dem 5. April 2026 greift, gelten für andere Gewässer abweichende Startdaten. Konkret bedeutet das:

  • Kiewer Stausee;
  • Kanewer Stausee;
  • Krementschuker Stausee;
  • Kamjansker Stausee;
  • Dnister-Stausee;
  • Petschenihy-Stausee;
  • die Flüsse Dnipro und Desna

An all diesen Orten beginnt die Schonzeit erst am 10. April 2026. Das Verbot soll die Bestände nachhaltig schützen und die Artenvielfalt in den ukrainischen Gewässern bewahren.

Verstöße gegen die festgelegten Einschränkungen werden konsequent geahndet. Die Bußgelder bewegen sich je nach Schwere des Vergehens in einem weiten Rahmen: Für schwerwiegende Verstöße drohen Strafen zwischen 17.000 und 85.000 Griwna. Bei weniger gravierenden Vergehen, wie etwa dem Missachten von Randbestimmungen, liegen die Strafen zwischen 34 und 680 Griwna. Die Behörden werden die Einhaltung der Vorschriften durch verstärkte Kontrollen überwachen.

Ökologische Bedeutung und langfristige Ziele

Die Initiative unterstreicht die wachsende Bedeutung des Umweltschutzes in der Ukraine. Sie zielt darauf ab, die natürlichen Ressourcen und die Biodiversität der heimischen Gewässer für künftige Generationen zu erhalten. Das Laichverbot ist ein entscheidender Schritt, um die Fischbestände zu schützen und ihren Lebensraum zu sichern. Für Angler bedeutet dies, sich strikt an die neuen Regeln zu halten, um nicht nur Strafen zu vermeiden, sondern auch aktiv zur Gesunderhaltung der Ökosysteme beizutragen.


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