Ab 2026: Höhere Mindestgehälter für ukrainisches Gesundheitspersonal.
Gehaltserhöhungen für medizinisches Personal in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Für Ärzte, Pflegekräfte und medizinisches Assistenzpersonal in der Ukraine gelten seit dem 1. Januar 2026 neue, höhere Mindestgehälter. Der Staatshaushalt für das Jahr 2026 sieht eine deutliche Aufstockung der Mittel für das Gesundheitswesen vor. Die Ausgaben für den Gesundheitssektor belaufen sich 2026 auf 258,6 Milliarden Hrywnja, was einer Steigerung von 38,8 Milliarden Hrywnja gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese finanzielle Stärkung ist vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges ein wichtiges Signal an die Beschäftigten im Gesundheitssektor.
Konkrete Mindestgehälter nach Berufsgruppen
Die neuen Mindestlöhne sind gestaffelt: Für Ärzte betragen sie 35.000 Hrywnja, für das mittlere medizinische Personal 25.000 Hrywnja und für das juniore Personal 15.000 Hrywnja. Nach Abzug von Steuern verbleiben Ärzten netto mindestens 26.950 Hrywnja. Besondere Zulagen gibt es für den Einsatz in Gefahrenzonen: Ärzte in Gebieten mit aktiven Kampfhandlungen können bis zu 40.000 Hrywnja verdienen, in Regionen mit möglichen Kampfhandlungen bis zu 28.000 Hrywnja. Für das mittlere Personal gelten in diesen Zonen Mindestgehälter von 27.000 bzw. 18.000 Hrywnja.
Roman Jermolytschew betonte, dass der Haushalt 2026 eine systematische Stärkung des gesamten medizinischen Sektors vorsieht – von der Grundversorgung bis zur hochspezialisierten Behandlung. Dies soll die Qualität und Verfügbarkeit medizinischer Dienstleistungen verbessern und eine angemessene Bezahlung der Ärzte sicherstellen. Die neuen Mindestgehälter zeigen somit das Bestreben des Staates, die Arbeitsbedingungen und den Lebensstandard des medizinischen Personals in der Ukraine zu verbessern.
Roman Jermolytschew betonte, dass der Haushalt 2026 eine systematische Stärkung des gesamten medizinischen Sektors vorsieht – von der Grundversorgung bis zur hochspezialisierten Behandlung.
Die Gehaltserhöhungen sind ein entscheidender Schritt, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und Fachkräfte zu motivieren, im Land zu bleiben – eine besondere Herausforderung in Kriegszeiten. Die erhebliche Finanzspritze für das Gesundheitswesen dürfte sich auch positiv auf die Qualität der medizinischen Versorgung auswirken, die für die Bevölkerung von kritischer Bedeutung ist. Diese Weichenstellung kann langfristige Auswirkungen auf das Gesundheitssystem haben und seinen Wiederaufbau sowie seine Entwicklung in der Nachkriegszeit fördern.
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