Ab 2026: Deutliches Plus für Schulleitung durch Gehaltserhöhung der Lehrer.

Ab 2026: Deutliches Plus für Schulleitung durch Gehaltserhöhung der Lehrer
Ab 2026: Deutliches Plus für Schulleitung durch Gehaltserhöhung der Lehrer

Gehaltsanpassung für Pädagogen in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. Januar 2026 erhalten ukrainische Lehrer eine deutliche Gehaltserhöhung von 40 Prozent. Diese Anpassung wirkt sich direkt auch auf die Bezüge der stellvertretenden Schulleiter aus, da deren Grundgehälter an die Vergütung der Lehrkräfte gekoppelt sind. Die neue Berechnungsgrundlage sieht für das Jahr 2026 einen Basissatz von 3.470 Hrywnja vor.

Die einheitliche Gehaltstabelle (ЄТС) legt die Bezüge nicht nur für Lehrer, sondern für alle pädagogischen Fachkräfte fest. Das Mindestgehalt für einen stellvertretenden Schulleiter der Tarifstufe 13 wird damit auf 11.027,80 Hrywnja steigen. Konkret bedeutet das: Die Gehälter für Schulleitungsmitglieder werden im Januar 2026 voraussichtlich zwischen 13.000 und 15.000 Hrywnja liegen. Diese deutliche Steigerung ist eine direkte Folge der neuen Regelungen für das Lehrpersonal.

Zusätzliche Zulagen verbessern Einkommen

Zusätzlich können stellvertretende Schulleiter Zuschläge für die Arbeit unter erschwerten Bedingungen erhalten, die 2.000 oder 4.000 Hrywnja betragen. Diese Aufschläge verbessern die Gesamteinkünfte weiter und machen die finanziellen Perspektiven für Schulleitungen deutlich attraktiver. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Aufwertung des Bildungssektors.

Rechtsgrundlage für die Neuregelung ist die Verordnung des Ministerkabinetts der Ukraine Nr. 4, die den Basissatz für die Berechnung der Dienstbezüge festlegt. Die Erhöhung für Lehrer und damit auch für die Schulverwaltung ist ein gezielter Schritt der Regierung, die finanzielle Situation im Bildungsbereich nachhaltig zu verbessern. Die ab 2026 geltenden Änderungen sollen dazu beitragen, den Beruf des Lehrers und der Schuladministration wieder attraktiver zu machen.

Die Gehaltssteigerungen sind eingebettet in breitere staatliche Bemühungen, das Bildungssystem zu reformieren und die Arbeitsbedingungen für Pädagogen zu verbessern. Angesichts der aktuellen Herausforderungen im Bildungsbereich könnten solche finanziellen Anreize mehr junge Menschen für den Lehrerberuf gewinnen, was langfristig die Qualität der Bildung im Land positiv beeinflussen würde. Diese Schritte unterstreichen das Bestreben, den Bildungssektor in der Ukraine gezielt zu stärken und weiterzuentwickeln.


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