Gehaltsreform für Lehrkräfte und Hochschulleitungen tritt 2026 in Kraft.

Gehaltsreform für Lehrkräfte und Hochschulleitungen tritt 2026 in Kraft
Gehaltsreform für Lehrkräfte und Hochschulleitungen tritt 2026 in Kraft

Mehr Geld für Pädagogen und Universitätsrektoren in der Ukraine

Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem 1. Januar 2026 erhalten Lehrer sowie wissenschaftlich-pädagogisches Personal in der Ukraine höhere Mindestgehälter. Die Neuregelung betrifft auch die Grundgehälter von Universitätsrektoren, die künftig nach festgelegten Tarifstufen bezahlt werden. Diese Anpassung ist Teil einer umfassenderen Reform des Bildungssektors.

Die Basis der Einheitlichen Tarifskala (ETS) wird im Jahr 2026 bei 3.470 Hrywnja liegen. Rektoren von Bildungseinrichtungen werden den Tarifstufen 23 oder 24 zugeordnet, für die die Koeffizienten 4,27 beziehungsweise 4,36 gelten. Somit ergibt sich für einen Rektor der Stufe 23 ein Mindestgrundgehalt von 14.817 Hrywnja, für Stufe 24 sind es 15.129 Hrywnja.

Gemäß dem Beschluss des Ministerkabinetts vom 26. Dezember 2025 (Nr. 1749) kommt zu diesen Grundbeträgen ein Zuschlag von 40 Prozent hinzu. Damit steigt das Gesamteinkommen eines Rektors der Stufe 23 auf 20.743 Hrywnja, bei Stufe 24 auf 21.180 Hrywnja. Zusätzlich erhalten ab Januar 2026 alle Lehrkräfte an ukrainischen Militärlyzeen Sonderzulagen in Höhe von 50 bis 100 Prozent ihres Grundgehalts.

Erwartete Auswirkungen auf das Bildungssystem

Die Neuregelung der Vergütung für Lehrer und Hochschulrektoren ab 2026 soll das Einkommensniveau dieser Berufsgruppen anheben. Fachleute erhoffen sich dadurch positive Impulse für die Qualität der Bildung im Land. Höhere Gehälter können die Attraktivität des Lehrerberufs steigern und zur Fachkräftesicherung beitragen.

Die Erhöhung der Mindestgehälter markiert einen wichtigen Schritt im Rahmen der laufenden Bildungsreformen in der Ukraine. Die Einkommensverbesserung soll nicht nur die finanzielle Situation der Beschäftigten stabilisieren, sondern auch einen Anreiz für höhere professionelle Standards schaffen. Langfristig wird erwartet, dass sich dies positiv auf die Lehrqualität und die gesamte Bildungslandschaft auswirkt – ein erklärtes Regierungsziel angesichts der aktuellen Herausforderungen.


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