Ab Februar 2026: So können Haushalte in der Ukraine die Gasnetzgebühr abwählen.

Ab Februar 2026: So können Haushalte in der Ukraine die Gasnetzgebühr abwählen
Ab Februar 2026: So können Haushalte in der Ukraine die Gasnetzgebühr abwählen

Neue Regelung für die Gasverteilungsgebühr

Nach Angaben von Novyny.live: Ab Februar 2026 haben ukrainische Haushalte die Möglichkeit, die monatliche Gebühr für die Gaslieferung nicht mehr zahlen zu müssen. Voraussetzung ist eine vollständige und offizielle Trennung von der Gasversorgung. Diese Änderung könnte die Kosten für Haushalte deutlich senken, die auf andere Energiequellen umsteigen möchten. Die Regelung ist Teil der breiteren Energiewende des Landes.

Derzeit wird die Gebühr für die Verteilung (Transport) von Erdgas allen Haushalten berechnet, die an das Gasnetz angeschlossen sind. Die Höhe dieser Gebühr basiert auf der jährlich bestellten Leistung, die für den Verbrauchszeitraum vom 1. Oktober bis zum 30. September festgelegt wird. Der monatliche Betrag auf der Rechnung entspricht einem Zwölftel dieser Jahresleistung, multipliziert mit dem Tarif des jeweiligen Gasnetzbetreibers. Die Rechnung muss bis zum 20. des laufenden Monats beglichen werden.

Diese Bedingungen müssen für die Gebührenbefreiung erfüllt sein

Um die Gebühr für die Gaslieferung endgültig zu stoppen, müssen Verbraucher mehrere Schritte durchlaufen:

  • Zuerst muss ein formloser Antrag auf Netztrennung gestellt werden.
  • Im Anschluss ist eine behördliche Bestätigung dieser Abmeldung einzuholen.
  • Abschließend muss die Wohnung oder das Haus physisch vom Gasnetz getrennt werden.

Erst nach vollständiger Erfüllung aller Punkte entfällt die Gebührenpflicht. Diese Option wird ab Februar 2026 verfügbar sein.

Die Maßnahme ist eingebettet in die ukrainische Politik zur Steigerung der Energieunabhängigkeit und Förderung alternativer Energiequellen. Vor dem Hintergrund steigender Gas- und Energiepreise könnte die Neuregelung für Haushalte einen zusätzlichen Anreiz bieten, in energieeffiziente Technologien oder erneuerbare Energien wie Solarmodule oder Wärmepumpen zu investieren. Langfristig soll so auch die Abhängigkeit von Gasimporten verringert und die Umweltbilanz verbessert werden.


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