Ex-General Zaluzhnyi bestätigt Präsidentschaftskandidatur: Das steckt hinter seinen Plänen.
Zaluzhnyis erklärtes Ziel: Das Amt des Staatschefs
Nach Angaben von Novyny.live: Der frühere Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und derzeitige Botschafter in Großbritannien, Walerij Saluschnyj, hat offiziell bestätigt, dass er bei den für Herbst 2023 erwarteten Präsidentschaftswahlen in der Ukraine antreten will. Diese Ankündigung machte er während eines Besuchs in Kiew, bei dem auch die politischen Folgen des Rücktritts des britischen Premierministers Keir Starmer thematisiert wurden. Es ging zudem um mögliche Risiken für die Stabilität der Ukraine. Staatschef Wolodymyr Selenskyj fragte Saluschnyj direkt nach seinen Absichten, worauf dieser eine klare Antwort gab:
„Ja. Ich werde antreten.“ – Walerij Saluschnyj
Die Lage im Land und aktuelle Umfragewerte
Ein entscheidender Faktor für den Wahltermin ist der Kriegsverlauf. Ein Berater des Präsidialamtes, Mychajlo Podoljak, betonte, dass eine Abstimmung erst nach dem Ende der aktiven Kampfhandlungen realistisch sei. Dies verdeutlicht, wie sehr die Sicherheitslage den politischen Kalender bestimmt und dass Entscheidungen letztlich von der Entwicklung an der Front abhängen.
Eine im März 2023 durchgeführte Meinungsumfrage ergab folgende Werte:
- Wolodymyr Selenskyj kann auf 29,2 Prozent der Stimmen hoffen;
- Walerij Saluschnyj liegt mit 25,4 Prozent Zustimmung knapp dahinter.
Diese Zahlen untermauern, dass Saluschnyj für den Amtsinhaber ein ernstzunehmender Herausforderer wäre.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Saluschnyj strebt das Präsidentenamt an. Ob er diesen Plan jedoch umsetzen kann, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung in der Ukraine und der Möglichkeit ab, unter sicheren Bedingungen wählen zu gehen.
Vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges und der sich verändernden politischen Kräfteverhältnisse könnte Saluschnyjs Kandidatur den Wahlkampf grundlegend beeinflussen. Die größten Hürden bleiben die prekäre Lage an der Front und die Frage, wie die Behörden die Sicherheit während eines Urnengangs gewährleisten wollen. Sollte sich die Situation stabilisieren, würden sich dadurch neue Chancen für weitere Kandidaten im politischen Leben des Landes ergeben.
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