Venezuela: Der Oberste Gerichtshof übergibt die Macht an die Vizepräsidentin nach der Festnahme von Maduro.
Nach Angaben von ТСН: Die Macht in Venezuela wurde offiziell in die Hände von Nicolás Maduros enger Vertrauten gelegt. Der Oberste Gerichtshof des Landes erließ eine Anordnung, wonach die Vizepräsidentin Delcy Rodríguez das Land in der Krise führen soll.
Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Machtübergabe
In der Entscheidung des Verfassungsgerichts heißt es, dass Rodríguez die Aufgaben "zum Zweck der Gewährleistung der administrativen Kontinuität und des umfassenden Schutzes der Nation" übernimmt.
Die Richter erkannten die Situation der Festnahme von Maduro durch amerikanische Kräfte als "zwingende Abwesenheit" des Präsidenten an. Bald plant das Gericht, zusätzliche Anhörungen durchzuführen, um "die anwendbare Rechtsgrundlage zur Gewährleistung der Kontinuität des Staates, der Regierungsführung und des Schutzes der Souveränität" in diesen beispiellosen Bedingungen zu bestimmen.
Die Situation mit Rodríguez
Es ist zu beachten, dass Trump zuvor seine Unterstützung für Rodríguez geäußert hat, dass sie Washington gegenüber loyal sein wird, sie jedoch sich weigerte, den USA zu gehorchen, und sie als Besatzer bezeichnete, während sie deren Handlungen als Barbarei bezeichnete.
„Gewährleistung der Kontinuität“
Diese Machtübergabe in Venezuela bestätigt die anhaltende politische Krise im Land. Die Verwendung des Begriffs „zwingende Abwesenheit“ des Präsidenten weist auf die angespannte Situation hin, die sich verschärfen könnte. In Zeiten der Instabilität und internationalen Drucks können die Handlungen der neuen Macht erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Ereignisse in der Region haben.
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