Ukrainische Premierministerin warnt vor globalen Risiken durch russische Besetzung des AKW Saporischschja.

Ukrainische Premierministerin warnt vor globalen Risiken durch russische Besetzung des AKW Saporischschja
Ukrainische Premierministerin warnt vor globalen Risiken durch russische Besetzung des AKW Saporischschja

Appell auf dem Nukleargipfel in Paris

Nach Angaben von UATV: Auf dem Nuclear Energy Summit (NES2026) in Paris hat die ukrainische Premierministerin Julija Swyrydenko eindringlich vor den globalen Gefahren für die Energiesicherheit gewarnt, die von Russland ausgehen. Sie verwies insbesondere auf die Besetzung des Kernkraftwerks Saporischschja im Jahr 2022, die eine ernste Bedrohung für die nukleare Sicherheit der Ukraine und ganz Europas darstellt. Swyrydenko betonte die entscheidende Bedeutung der ständigen Präsenz einer Mission der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) vor Ort, um die Risiken durch die aggressiven Handlungen Russlands einzudämmen. Die Situation in Saporischschja gilt als einzigartig gefährlicher Präzedenzfall in der Geschichte der zivilen Kernenergienutzung.

Konsultationen mit der IAEO

In einem bilateralen Gespräch traf die Regierungschefin zudem mit dem Generaldirektor der IAEO, Rafael Mariano Grossi, zusammen. Dabei ging es um die Sicherheit der ukrainischen Nuklearanlagen. Die IAEO hat die Bedrohungen, die von den russischen Angriffen auf das ukrainische Energiesystem ausgehen, bereits anerkannt und unterstreicht den dringenden Bedarf an internationaler Unterstützung in dieser Frage.

'Die Ukraine hat einzigartige Erfahrungen im Betrieb von Atomkraftwerken unter Kriegsbedingungen gesammelt und ist bereit, diese zu teilen, um die Energieresilienz Europas zu stärken.' - Julija Swyrydenko

Der Auftritt von Julija Swyrydenko in Paris macht deutlich, wie akut die Frage der nuklearen Sicherheit in einem aktiven Kriegsgebiet ist und wie essenziell internationale Kooperation ist. Angesichts der fortwährenden militärischen Bedrohung durch Russland ist die aktive Rolle der Ukraine in den globalen Debatten unverzichtbar für die regionale Stabilität. Ihr Angebot zur Zusammenarbeit und zum Wissenstransfer im Nuklearbereich könnte ein wichtiger Baustein für eine widerstandsfähigere europäische Energieversorgung werden.


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