Kernkraftwerk Saporischschja erneut im Notbetrieb: Bereits der zwanzigste Stromausfall seit Kriegsbeginn.

Kernkraftwerk Saporischschja erneut im Notbetrieb: Bereits der zwanzigste Stromausfall seit Kriegsbeginn
Kernkraftwerk Saporischschja erneut im Notbetrieb: Bereits der zwanzigste Stromausfall seit Kriegsbeginn

Aktuelle Lage am Kernkraftwerk Saporischschja

Nach Angaben von Espreso.tv: Das Kernkraftwerk Saporischschja ist erneut auf eine reine Notstromversorgung angewiesen. Grund dafür war der Verlust der externen Stromzufuhr. Dieser Vorfall markiert den zwanzigsten Totalausfall seit Beginn des Krieges. Als Reaktion darauf schaltete die Anlage automatisch auf ihre Diesel-Notstromaggregate um, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten.

Derzeit steht als einzige externe Leitung die 330-kV-Verbindung 'Feroplavna-1' zur Verfügung. Die Hauptstromleitung 'Dnipro' mit einer Spannung von 750 kV ist hingegen seit nunmehr drei Monaten außer Betrieb. Die Ursache der Störung liegt in Problemen innerhalb der hauseigenen Stromnetze der Anlage. Die Reparaturarbeiten laufen im Rahmen lokaler Sicherheitsabsprachen unter Beteiligung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO).

Wiederherstellung der Stromversorgung

Am 6. Juni meldete die IAEO die Wiederherstellung der externen Stromversorgung nach einem 15-stündigen Blackout. Rafael Grossi, der Generaldirektor der IAEO, äußerte sich dazu wie folgt:

'Jeder dieser Ausfälle der externen Stromversorgung ist eine erneute Mahnung daran, wie entscheidend es ist, die Energieanbindung des Kraftwerks zu stärken, um die Risiken eines nuklearen Unfalls zu minimieren.' Rafael Grossi, Generaldirektor der IAEO

Die anhaltenden Stromausfälle am Kernkraftwerk Saporischschja geben weiterhin großen Anlass zur Sorge, da sie potenziell schwerwiegende Folgen haben könnten. Diese Vorfälle unterstreichen die immense Bedeutung einer stabilen Energieinfrastruktur, insbesondere während eines militärischen Konflikts. Die internationale Gemeinschaft und die IAEO beobachten die Situation weiterhin genau, um die Sicherheit der Nuklearanlagen in der Region zu gewährleisten.


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