Vize-Chef des Militärrekrutierungsamts Lwiw vor Gericht: Acht Millionen Griwna nicht deklariert.

Vize-Chef des Militärrekrutierungsamts Lwiw vor Gericht: Acht Millionen Griwna nicht deklariert
Vize-Chef des Militärrekrutierungsamts Lwiw vor Gericht: Acht Millionen Griwna nicht deklariert

Ermittlungen gegen einen hohen Beamten des Rekrutierungszentrums

Nach Angaben von TSN.ua: Die Staatsermittlungsbehörde (SES) hat ihre Voruntersuchungen gegen den stellvertretenden Leiter des regionalen territorialen Rekrutierungszentrums (TRZ) in Lwiw abgeschlossen. Der Beamte, der zum Zeitpunkt der Aufdeckung kommissarisch die Einrichtung führte, hatte umfangreiches Vermögen, das auf Verwandte eingetragen war, nicht in seiner Vermögenserklärung angegeben.

Nicht deklarierte Vermögenswerte

Konkret wurde festgestellt, dass der Vize-Chef folgende Werte in seiner Erklärung verschwieg:

  • ein Grundstück von 0,025 Hektar;
  • ein Wohnhaus mit 139 Quadratmetern, gelegen im Bezirk Lwiw.

Die Untersuchung ergab, dass das Eigentum zwar auf den Namen der Schwiegermutter lief, aber tatsächlich aus eigenen Mitteln des Beamten finanziert wurde. Zudem fehlten in der Erklärung zwei Fahrzeuge der Marken Mercedes und Nissan, die auf den Vater und die Schwester des Beschuldigten zugelassen waren.

Der Gesamtwert des nicht deklarierten Vermögens beläuft sich auf knapp acht Millionen Griwna. Eine Überprüfung der Lebensumstände des Beamten durch die Nationale Agentur für Korruptionsprävention (NAZK) deckte eine Diskrepanz zwischen seinen Einkünften und dem Wert der genannten Güter auf.

Der TRZ-Beamte muss sich nun wegen der Abgabe falscher Angaben in seiner Vermögenserklärung vor Gericht verantworten. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.

Dieser Fall ist Teil der umfassenderen Anti-Korruptionsbemühungen in der Ukraine, die im Zuge der Reformierung staatlicher Institutionen fortgesetzt werden. Die Aufdeckung von nicht deklariertem Vermögen durch Amtsträger unterstreicht die Bedeutung von Transparenz in öffentlichen Stellen und die Einhaltung der Anti-Korruptionsgesetze.

Sollte dem Beamten die Schuld nachgewiesen werden, könnte dies einen Präzedenzfall für ähnliche Verfahren schaffen und andere Amtsträger zu mehr Verantwortungsbewusstsein in ihrer Tätigkeit bewegen.


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