Selenskyj kündigt neue Angriffe auf große Distanz an: Russische Ölverarbeitung um zehn Prozent eingebrochen.
Beratung über künftige Militärschläge und die wirtschaftliche Lage Russlands
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, und dem Generalstabschef Andrij Hnatow zu einer Lagebesprechung getroffen. Im Zentrum standen dabei die Planung neuer weitreichender Operationen. Ein weiteres Thema war die aktuelle Entwicklung in Russland, insbesondere der Rückgang der dortigen Erdölverarbeitung.
Selenskyj wies darauf hin, dass die russische Armee täglich schwere Verluste erleide. Mindestens tausend Soldaten würden pro Tag getötet oder verwundet. Dies zeige, dass die aktiven Kampfhandlungen unvermindert andauern und die ukrainischen Streitkräfte weiterhin strategische Ziele des Gegners treffen. Der Präsident betonte, dass der Rückgang der russischen Ölverarbeitung um zehn Prozent innerhalb weniger Monate eine direkte Folge des wirtschaftlichen Drucks durch den Krieg sei.
'Wenn Russland den Krieg wählt, wird seine Ölindustrie weiter schrumpfen.' Wolodymyr Selenskyj
Diese Aussage unterstreicht die Haltung Kiews gegenüber den aggressiven Handlungen Moskaus und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft des Angreifers. Die Erörterung von Langstreckenangriffen und wirtschaftlichen Einbußen Russlands ist ein zentraler Bestandteil der ukrainischen Strategie in dem anhaltenden Konflikt. Es wird deutlich, dass die Ukraine neben militärischen Mitteln auch wirtschaftlichen Druck als Waffe einsetzt.
Experten schalten sich in die Diskussion ein
An der Sendung beteiligten sich folgende Gäste:
- Jaroslaw Makitra
- Dmytro Hromakow
- Olexij Jischak
- Ihor (Deckname 'Pytz')
- Serhij Nahornjak
- Witalij Kim
- Wiktor Haltschynskyj
- Mykola Holomscha
- Ruslan Bolhow
- Petro Oleschtschuk
Sie brachten ihre Einschätzungen zu aktuellen Sicherheits- und Verteidigungsfragen ein.
Die Zusammenkunft zeigt die rege Planungstätigkeit der ukrainischen Militärführung für neue Operationen. Dies deutet auf die Bereitschaft Kiews hin, den Widerstand fortzusetzen. Die Thematisierung der russischen Wirtschaftsverluste macht zudem klar, dass die Ukraine nicht nur auf dem Schlachtfeld kämpft, sondern auch die Informations- und Wirtschaftsebene nutzt, um ihre Ziele zu erreichen. Der Rückgang der Ölverarbeitung in Russland könnte langfristig dessen militärische Fähigkeiten und die Fähigkeit zur Kriegsführung schwächen.
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