Zum Kriegsende: Zwei Tage nach Davos folgen direkte Gespräche in den Emiraten.
Davoser Gipfel lotet Wege zum Kriegsende aus
Nach Angaben von TSN.ua: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos am 22. Januar stand ein mögliches Ende des Krieges in der Ukraine im Fokus. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj führte dort ein etwa einstündiges Gespräch mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser zeigte sich optimistisch, dass der Konflikt bald beendet werden könnte, und sagte:
„Alle wollen, dass dieser Krieg endet. Der Krieg muss enden. Viele Menschen sterben.“ – Donald Trump
Direkte Verhandlungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten
Selenskyj kündigte an, dass bereits am 23. Januar Gespräche mit Vertretern der USA und Russlands in den Vereinigten Arabischen Emiraten beginnen sollen. Die mehrtägigen Verhandlungen werden von Schlüsselmitgliedern der ukrainischen Delegation geführt:
- Rustem Umjerow
- Kyrylo Budanow
- Serhij Kyslyzja
- Dawyd Arachamija
Bei der Einschätzung der Lage äußerte Selenskyj jedoch deutliche Zweifel an den Absichten des russischen Präsidenten. Er erklärte:
„Ich bin nicht sicher, ob Putin diesen Krieg in der jetzigen Situation beenden will.“ – Wolodymyr Selenskyj
Zuvor hatte er betont, dass die Arbeit der Verhandlungsteams praktisch täglich stattfinde, sei es in Treffen oder im Austausch.
Die Fortsetzung der Friedensgespräche bleibt dringlich. Die geplanten Verhandlungen in den Emiraten könnten ein wichtiger Schritt sein, auch wenn große Skepsis gegenüber Russlands Verhandlungsbereitschaft besteht. Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die USA, unterstützt weiterhin die Ukraine. Die zurückhaltende Haltung Selenskyjs reflektiert die komplexe geopolitischen Realität und vergangene gebrochene Zusagen des Kremls.
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