Zelenskyj in München: Keine Kapitulation für die Ukraine.

Zelenskyj in München: Keine Kapitulation für die Ukraine
Zelenskyj in München: Keine Kapitulation für die Ukraine

Klare Worte des ukrainischen Präsidenten

Nach Angaben von UATV: Bei der Münchner Sicherheitskonferenz hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unmissverständlich klargestellt, dass sein Land nicht zur Kapitulation bereit ist. Er erklärte, die Ukraine wolle zwar Frieden, sei aber nicht gewillt, dafür ihre Souveränität einzuschränken oder Gebiete kampflos an Russland abzutreten. Selenskyj betonte:

„Wir werden für den Frieden nicht unsere Souveränität opfern, unsere Souveränität nicht beschneiden lassen und Russland nicht kampflos unsere Territorien überlassen.“

Verhandlungen und die roten Linien Kiews

Vor dem Hintergrund der laufenden Gespräche fand am 18. Februar in Genf eine weitere Runde der trilateralen Verhandlungen im Format Ukraine–USA–Russland statt. Der Politologe Wolodymyr Fesenko wies darauf hin, dass die Ukraine in den Verhandlungen mit Russland ihre roten Linien klar definieren müsse. Die Demonstration von Kompromissbereitschaft werde als Schwäche ausgelegt und funktioniere nicht.

„Wir werden keinen einzigen besetzten Teil unserer Territorien als russisch anerkennen“
, so Fesenko, der damit die Unzulässigkeit von Zugeständnissen bei den besetzten Gebieten unterstrich.

Fesenko fügte hinzu, dass es Druck von einigen Ländern gebe, die der Ukraine Abkommen mit Zugeständnissen an Russland im Austausch gegen Sicherheitsgarantien nahelegten. Er verwies auf die schwierige Lage:

„Man sagt uns: Wenn ihr Russland Zugeständnisse macht, dann bekommt ihr Sicherheitsgarantien.“
Diese Aussagen verdeutlichen, dass die ukrainische Position für künftige Verhandlungen unverändert bleibt: Das Land ist friedensbereit, aber nicht zum Verlust von Souveränität und territorialer Integrität.

Die Lage zeigt, wie essenziell die Prinzipien der Souveränität und territorialen Unversehrtheit der Ukraine in den internationalen Beziehungen sind. Die Fortsetzung der Gespräche im Dreierformat belegt das anhaltende internationale Interesse an Stabilität in der Region. Der Druck einzelner Staaten auf Kiew könnte dessen Verhandlungsposition jedoch erschweren. Die klare Definition der eigenen roten Linien wird daher zum entscheidenden Faktor für die Ukraine, um ihre nationalen Interessen in den kommenden Verhandlungen zu wahren.


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