Europa muss mit am Tisch sitzen: Selenskyj nennt Bedingung für Gespräche mit Russland.
Rede von Wolodymyr Selenskyj vor dem Europäischen Rat
Nach Angaben von UATV: Vor den Teilnehmern der Sitzung des Europäischen Rates stellte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj klar, dass Verhandlungen mit Russland nur unter Beteiligung Europas stattfinden können. Gleichzeitig forderte er weitere Hilfen für den Winter. Ohne Europa dürfe es keine Gespräche mit Moskau geben, so seine Botschaft.
„Jeder versteht, dass es irgendeine Form von Kontakten geben wird – aber wir dürfen dabei kein Chaos veranstalten“, erklärte Selenskyj.
Dringend benötigte Unterstützung für die Ukraine
Selenskyj betonte, dass die Ukraine ein Winterhilfspaket brauche. Dieses umfasst:
- Energieressourcen wie Gas, Diesel und Benzin;
- 300 Abfangraketen für die kommenden drei bis vier Monate.
Auf dem Gipfeltreffen in Brüssel bekräftigten die EU-Staatschefs ihre anhaltende militärische Unterstützung für die Ukraine – ein wichtiges Signal in der aktuellen Lage.
„Natürlich wollen wir diesen Krieg noch vor dem Winter beenden – durch Diplomatie, und natürlich auch durch Druck auf Russland“, fügte der Präsident hinzu.
An die europäischen Partner gewandt, sagte er: „Helft uns, uns auf den Winter vorzubereiten. Darum bitten wir euch jetzt.“ Zudem wurden die Sanktionen gegen Russland um ein weiteres Jahr verlängert – ein Zeichen für die fortwährende Solidarität der EU mit der Ukraine im anhaltenden Konflikt.
Die Ansprache von Präsident Selenskyj verdeutlicht die kritische Lage, in der sich die Ukraine vor dem Winter befindet. Angesichts der Energiekrise und militärischer Herausforderungen ist die Unterstützung der Europäischen Union entscheidend für die Stabilität des Landes. Die Verlängerung der Russland-Sanktionen und die Militärhilfe könnten die Dynamik künftiger Verhandlungen beeinflussen, die nach Selenskyjs Worten nur unter Einbeziehung europäischer Partner stattfinden dürfen.
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