Neue Vergeltungsschläge angekündigt: Selenskyj berät über Angriffe auf Russland.
Bericht zur Umsetzung der Russland-Sanktionen
Nach Angaben von Novyny.live: Am 24. Juni ließ sich Wolodymyr Selenskyj von Oleh Iwaschtschenko über den Stand der Sanktionsmaßnahmen gegen Russland unterrichten. Im Fokus standen zudem die jüngsten Angriffe auf russische Militäranlagen. Diskutiert wurde unter anderem die aktuelle Lage der russischen Raketenproduktion sowie der strategischen Luftstreitkräfte. Kremlchef Wladimir Putin erklärte daraufhin, er sehe keinen Anlass für ein persönliches Treffen mit Selenskyj.
Ein besonders erwähnter Erfolg war die Zerstörung von über 60.000 Tonnen Munition in einem Arsenal der Baltischen Flotte nahe St. Petersburg. Zudem wurden offenbar Teile der russischen Luftabwehrsysteme aus mehreren Landesteilen abgezogen und nach Moskau sowie in die Region der Krim-Brücke verlegt. Diese Maßnahmen deuten darauf hin, dass Russland gezielt versucht, sich gegen mögliche ukrainische Angriffe zu schützen.
Frontlage und Forderungen nach härterem Vorgehen
Selenskyj betonte:
„Genau diese beiden Abschnitte haben die Russen den Befehl erhalten, zu verteidigen – und zwar auf Kosten einer Schwächung anderer Gebiete auf ihrem eigenen Staatsgebiet sowie in den vorübergehend besetzten Teilen der Ukraine.“Er kündigte zudem an, dass die Ukraine neue, völlig gerechtfertigte Maßnahmen vorbereite, um auf die russische Kriegsverschleppung und die anhaltenden Angriffe auf ukrainisches Territorium zu reagieren.
In diesem Zusammenhang soll Donald Trump in vertraulichen Gesprächen Selenskyj gedrängt haben, den Druck auf Moskau zu erhöhen. Der Konflikt bleibt damit weiterhin hoch explosiv, beide Seiten setzen ihre gegenseitigen Vergeltungsaktionen fort.
Das Treffen unterstreicht, wie wichtig es für Kiew ist, auf die sich ständig verändernde militärische Lage zu reagieren und die eigene Strategie anzupassen. Gleichzeitig zeigt die Verlegung russischer Flugabwehrsysteme, dass Moskau seine Verteidigung verstärken will. Welche konkreten Schritte als Nächstes folgen, ist offen – doch diplomatische Initiativen wie Trumps Appelle könnten den weiteren Verlauf des Krieges beeinflussen.
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