Selenskyj nannte die roten Linien für Friedensverhandlungen: Territorium und ZAEK.
Nach Angaben von ТСН: Die Ukraine wird keine Entscheidung treffen, die eine rechtliche Anerkennung der russischen Besetzung ihres Territoriums oder der Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporischschja vorsieht. Inzwischen arbeitet Kiew aktiv daran, strittige Punkte auf dem Weg zu einem möglichen Rahmenvertrag zu reduzieren.
Wolodymyr Selenskyj über die roten Linien
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, betonte die klaren "roten Linien", die nicht zur Diskussion stehen. Dies betrifft insbesondere die Territorien und das Kernkraftwerk Saporischschja.
„All diese Fragen - sie sind sehr sensibel, es geht um Territorien und die ZAEK. Sie wissen meine Haltung, dass wir rechtlich nichts unter irgendwelchen Bedingungen anerkennen werden. Ich möchte jetzt einfach nicht auf die Details dieser Fragen eingehen, die wir schon viele Male besprochen haben“, sagte der Präsident.
Einbeziehung der Gesellschaft in die Entscheidungsfindung
Der Staatschef betonte auch, dass die Annahme jeglicher sensibler Entscheidungen nur nach umfassenden Konsultationen mit der Gesellschaft möglich ist - durch Diskussionen, Referenden oder Änderungen in der Gesetzgebung. Er betonte, dass die Ukrainer an Entscheidungen teilnehmen müssen, die die Zukunft des Landes betreffen.
Sicherheitsgarantien
Laut Selenskyj bleibt der Hauptfaktor die Sicherheitsgarantien. Der Präsident betonte, dass der massierte Angriff seitens Russlands am Vorabend ein weiteres Zeichen dafür ist, dass die RF nicht bereit ist, den Krieg zu beenden.
Abschließend betonte Selenskyj, dass die Frage der Sicherheit im Kontext der Durchführung der Präsidentschaftswahlen oder eines Referendums in der Ukraine über sensible Elemente des Friedensplans entscheidend ist.
In einem bewaffneten Konflikt und internationaler Spannung bleibt die Position der Ukraine unverändert - sie neigen nicht zu Kompromissen, die die nationale Sicherheit gefährden könnten. Gespräche über mögliche Friedensinitiativen werden fortgesetzt, jedoch bleibt die aktive Beteiligung der Gesellschaft an der Diskussion wichtiger Entscheidungen auf der Tagesordnung.
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