Nach Angriff aufs Stromnetz: Selenskyj erlässt Dekret zu Krisenplänen für Städte.
Präsidialerlass zur Energieresilienz
Nach Angaben von Novyny.live: Am 14. März 2026 unterzeichnete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj das Dekret Nr. 239/2026. Es verpflichtet Städte und Regionen zur Erstellung von Stabilitätsplänen. Hintergrund sind die fortgesetzten russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur, zuletzt im Raum Kiew. Der Erlass setzt einen Beschluss des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates vom 3. März 2026 um, der eine Stärkung der Energieresilienz des Landes fordert.
Zwei Wochen für die Planung, Umsetzung vor der Heizperiode
Die Ausarbeitung der Pläne muss innerhalb von zwei Wochen erfolgen, die konkreten Maßnahmen sind vor Beginn der Heizsaison umzusetzen. Zur Einordnung: Bereits am 10. März 2026 hatte der Stadtrat von Kiew einen dreijährigen Energie-Stabilitätsplan für die Hauptstadtgemeinde verabschiedet. Dies unterstreicht, wie wichtig abgestimmtes Handeln auf lokaler Ebene für die Energiesicherheit ist. Die neuen regionalen Konzepte sollen die Versorgungssicherheit angesichts externer Bedrohungen gewährleisten.
Das Dekret zeigt, dass die Ukraine ihre Anstrengungen gegen die Herausforderungen für die Energieinfrastruktur im Krieg verstärkt. Indem sie lokale Pläne zur Krisenfestigkeit schafft, kann sie schneller auf Gefahren reagieren. Angesichts gezielter Attacken auf das Stromnetz sind solche Vorkehrungen für die Stabilität des Landes überlebenswichtig.
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