NATO-konforme Militärdisziplin: Neues Gesetz von Selenskyj unterzeichnet.
Was der Gesetzesentwurf Nr. 13037 bewirken soll
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Gesetzesentwurf Nr. 13037 in Kraft gesetzt. Ziel ist es, die Disziplin in der ukrainischen Armee an die Standards der NATO anzupassen. Das Dokument führt mehrere Neuerungen ein, die die Dienstbedingungen verbessern und gleiche Rechte für alle Soldaten sicherstellen sollen. Hintergrund ist die fortlaufende Modernisierung der Streitkräfte im Zuge der Annäherung an das Bündnis.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick
Der Entwurf Nr. 13037 verbessert unter anderem die Verfahren zur Bekämpfung von Diskriminierung und sexueller Belästigung. Die Werchowna Rada hat bereits Details veröffentlicht: Die aktualisierten Vorschriften verpflichten jeden Soldaten zu einem würdevollen und ehrenhaften Verhalten. Besonders betont wird die Achtung der Ehre und Menschenwürde jedes Einzelnen sowie die Einhaltung der Gesetze, die gleiche Rechte und Chancen für Frauen und Männer garantieren.
- Soldaten dürfen sich nicht unwürdig verhalten und müssen solche Handlungen unterbinden.
- Sie sind verpflichtet, sexueller Belästigung und Gewalt aktiv entgegenzutreten.
Pawlo Palisa, stellvertretender Leiter des Präsidialamtes, erklärte, dass im Zuge der Umsetzung neue Verträge für Militärangehörige entwickelt werden sollen. Dies werde die militärische Disziplin weiter stärken und den Schutz der Persönlichkeitsrechte in der Armee erhöhen.
Die Verabschiedung des Entwurfs Nr. 13037 ist ein wichtiger Schritt zur Reform der ukrainischen Streitkräfte, da er modernen Anforderungen an den Militärdienst und den NATO-Standards entspricht. Er unterstreicht zudem das Bekenntnis der Ukraine zu Menschenrechten und zur Bekämpfung von Diskriminierung in der Armee, was sich positiv auf Motivation und Moral der Soldaten auswirken dürfte. Die Einführung neuer Verträge und Standards zielt darauf ab, das Vertrauen in die militärischen Strukturen zu stärken und die Dienstbedingungen für alle Soldaten ohne Ausnahme zu verbessern.
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