Militärhilfe und Sicherheitsgarantien: Selenskyj trifft Macron in Paris.
Selenskyj in Paris angekommen
Nach Angaben von Novyny.live: Am 13. März ist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einem offiziellen Besuch in der französischen Hauptstadt eingetroffen. Dort steht ein Gespräch mit Staatschef Emmanuel Macron auf dem Programm, bei dem es vor allem um militärische Unterstützung für die Ukraine, Sicherheitsgarantien und verstärkten internationalen Druck auf Russland gehen wird.
Vor seiner Ankunft in Paris war Selenskyj in Bukarest, wo er sich mit dem rumänischen Präsidenten Nikușor Dan traf. In diesen Gesprächen, an denen auch Ministerpräsident Ilie Bolojan teilnahm, standen Luftabwehrsysteme und Energiefragen im Mittelpunkt. Ein weiterer Punkt der Rumänien-Reise war der Besuch eines Ausbildungszentrums für F-16-Piloten – ein deutliches Zeichen für die enge militärische Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und ihren Verbündeten.
Ukraine baut diplomatische Präsenz aus
Der Paris-Besuch reiht sich ein in eine Serie diplomatischer Aktivitäten Selenskyjs, mit denen er die internationale Unterstützung für sein Land im anhaltenden Konflikt mit Russland weiter festigen will. Das Treffen mit Macron könnte dabei ein entscheidender Schritt sein, um dringend benötigte Waffenlieferungen und verbindliche Sicherheitszusagen zu erhalten. Diese sind für die Ukraine von existenzieller Bedeutung.
Die intensiven Gespräche mit Partnern wie Rumänien zeigen: Die Ukraine setzt alles daran, ihre internationalen Beziehungen auszubauen und zu stärken, um den aktuellen Herausforderungen wirksam begegnen zu können.
Lesen Sie auch
- Gipfeltreffen in Kiew: Kiew appelliert an Warschau, im Streit um OUN-UPA-Gesetz nicht zu eskalieren
- Spekulationen um Vitali Kim: Steht ein Wechsel ins Veteranenministerium bevor?
- Ukrainisches Parlament entlässt Regierung: Hintergründe und politische Folgen
- US-Sanktionen gegen Russland werden überarbeitet: Zölle sinken, Präsident erhält Vetorecht
- Litauen verstärkt Schutz kritischer Infrastruktur: Naujock bestätigt Hinweise auf mögliche kinetische Angriffe
- Brüssel plant 21. Sanktionspaket: Ölpreisdeckel und Importstopp für russischen Fisch

