Selenskyj über Pufferzonen: Warum diese Idee nicht mehr aktuell ist.
Nach Angaben von FREEДOM:
Äußerungen des Präsidenten der Ukraine
Wolodymyr Selenskyj äußerte seine Meinung zu Pufferzonen während einer Pressekonferenz am 29. August. Er stellte fest, dass die Ukraine und Russland bereits schwere Technik in einem Abstand von 10 km zueinander verschoben haben, was tatsächlich eine Pufferzone schafft. Der Präsident ist der Meinung, dass neue Pufferzonen nicht zu einem Ende des Krieges führen werden.
'Nur diejenigen, die nicht verstehen, in welchem technologischen Zustand sich der Krieg befindet, schlagen der Ukraine vor, sich auf eine Pufferzone von 40, 50, 60 km zu einigen – ich habe sogar Vorschläge von 100 km gehört. Heute befindet sich schweres Gerät auf beiden Seiten der Front ohnehin bereits mindestens 10 km voneinander entfernt. Denn es wird von Drohnen getroffen. Diese Pufferzone, die ich die 'tote Zone' nenne, die andere als 'graue Zone' bezeichnen, existiert bereits. Man sollte sich nicht von den Aussagen irgendwelcher Fantasten täuschen lassen. Die Pufferzone existiert bereits', – stellte der Präsident der Ukraine fest.
Selenskyj fügte auch hinzu, dass, wenn Russland einen größeren Abstand von der Ukraine benötigt, sie sich auf die vorübergehend besetzten Gebiete zurückziehen können.
'Wir brauchen dazu nichts. Wenn die Seiten den Drohnen befehlen, alles in einem Abstand von 20 km niederzubrennen, dann wird die Pufferzone 20 km tief im Land sein. Wenn es 40 km sind – wird sie 40 km tief sein. Die entsprechenden Waffen hat jeder. Das heißt, man muss nichts irgendwohin ziehen. Schauen Sie sich die Frontlinie der russischen Armee an. Wo gibt es dort gepanzerte Technik? Wo sind dort Panzer? Null. Nichts ist mehr da. Niemand bewegt sich vorwärts, weil alle Technik verlieren. Tagsüber, nachts, jederzeit. Daher sind das nur überflüssige Gespräche. Über Pufferzonen wurde nach 2014 gesprochen. Das war im Minsker Prozess. Das war ein anderer Krieg. Es gab ATO, und es gab nicht die entsprechenden Technologien für diesen Krieg. Damals gab es eine Vereinbarung über die Truppenabzüge. Und wir erinnern uns, wie das mit dem Truppenabzug endete', – erklärte Wolodymyr Selenskyj.
Die Aussagen des Präsidenten spiegeln einen wichtigen Moment in der Fortsetzung der militärischen Auseinandersetzungen wider. Das Thema Pufferzonen ist Gegenstand von Diskussionen geworden, aber wie die Erfahrung zeigt, führt ihre Schaffung nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen. Technologischer Fortschritt sowie der Einfluss sich ständig ändernder Faktoren an der Front spielen eine wichtige Rolle. Die Worte Selenskyjs unterstreichen, dass der Konflikt noch lange nicht abgeschlossen ist und das Führen des Krieges komplexer und technologisch raffinierter geworden ist.
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