Zelenskyj stellt klar: Keine Verhandlungen über ukrainisches Staatsgebiet.
Unverrückbare Grundposition Kiews
Nach Angaben von UATV: Bei einem Pressegespräch am 30. Januar 2023 bekräftigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj die Haltung seines Landes zu möglichen Kompromissen im Krieg mit Russland. Er stellte unmissverständlich klar, dass die territoriale Integrität der Ukraine nicht zur Debatte steht. Konkret nannte er die ostukrainischen Gebiete wie das Donezker Gebiet, für die derzeit keine Einigung in Sicht sei. Zelenskyj betonte zwar die Verhandlungsbereitschaft der Ukraine, machte diese jedoch strikt von der Wahrung der bestehenden Grenzen abhängig. Diese Position ist vor dem Hintergrund der russischen Annexionen von 2014 und 2022 von zentraler Bedeutung.
Der Präsident forderte zudem eine ausgewogene Herangehensweise:
„Ein Kompromiss ist etwas, das beide Seiten erbringen müssen, nicht nur die ukrainische.“ - Wolodymyr Zelenskyj
Einseitige Forderungen an die Ukraine, die auf eine Veränderung ihres Hoheitsgebiets abzielen, lehnte er entschieden ab. Sie könnten kein fairer Kompromiss sein. Stattdessen müsse die Kontrolle über die Territorien gerecht sein – was bedeute, dass die Ukraine die Gebiete kontrolliert, die rechtmäßig zu ihr gehören.
Ausblick auf weitere Gespräche
Die jüngsten Verhandlungen zu diesen territorialen Fragen fanden im Dreierformat in Abu Dhabi statt. Zelenskyj teilte mit, dass sich die Seiten darauf verständigt hätten, das Thema bei einem nächsten Treffen erneut aufzugreifen. Die ukrainische Grundposition bleibt dabei unverändert: Die Grenzen des Landes sind nicht verhandelbar.
Die klare Haltung von Präsident Zelenskyj unterstreicht den unbedingten Willen der Ukraine, ihre staatliche Souveränität im anhaltenden Krieg zu wahren. Die Weigerung, über territoriale Zugeständnisse zu diskutieren, dient dem Schutz der nationalen Interessen. Die angekündigten Folgetreffen im Dreierformat werden zeigen, ob sich unter dieser Prämisse überhaupt ein Verhandlungsspielraum ergibt und wie sich die Lage in der Ostukraine weiter entwickeln wird.
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