Zwei Erfolge ohne Zusammenhang: Starlink-Entzug und ukrainische Offensive im Süden.
Präsident Zelenskyy zu militärischen und technologischen Entwicklungen
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat klargestellt, dass die erfolgreiche Offensive der ukrainischen Streitkräfte (AFU) im Süden des Landes bereits lange vor der Entscheidung geplant war, russischen Truppen den Zugang zum Satellitennetzwerk Starlink zu entziehen. Diese beiden Ereignisse stünden in keinem kausalen Zusammenhang. Die Militäroperation, bei der 400 Quadratkilometer Gebiet befreit wurden, habe bereits einen Monat vor der Starlink-Entscheidung begonnen, so Selenskyj.
„Betrachten wir die Dinge Schritt für Schritt. Die Starlink-Entscheidung ist zweifellos positiv und wird nützlich sein. Zugleich möchte ich aber unseren Soldaten danken – die Operation im Süden, bei der 400 Quadratkilometer Territorium befreit wurden, begann bereits einen Monat vor der Starlink-Entscheidung. Das sind also zwei unabhängige Dinge, aber beide sind positiv zu bewerten“, erklärte Wolodymyr Selenskyj.
Strategische Planung und operative Autonomie
Die Aussage des Staatschefs unterstreicht die eigenständige Planungs- und Handlungsfähigkeit der ukrainischen Armee. Sie macht deutlich, dass strategische Unterstützungsmaßnahmen von außen, wie der Entzug von Starlink für den Gegner, bereits laufende militärische Operationen nicht determinieren. Die erfolgreiche Offensive im Süden, die zur Rückeroberung eines beträchtlichen Gebiets führte, zeigt die Entschlossenheit der Ukraine, ihre territoriale Integrität wiederherzustellen. Solche Erfolge stärken die Verhandlungsposition des Landes erheblich.
Die Entwicklung lässt auf eine wachsende operative Effektivität der ukrainischen Streitkräfte im Abwehrkampf gegen die russische Aggression schließen.
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