Zelenskyj: Sicherheitsgespräche ohne die Ukraine sind zum Scheitern verurteilt.
Stellungnahme des ukrainischen Präsidenten
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyj hat sich zu möglichen Verhandlungen zwischen Russland und dem NATO-Bündnis geäußert. In einem Interview mit Piers Morgan betonte er, dass jede Einbeziehung der Ukraine in solche Gespräche zwingend mit ihrer direkten Teilnahme verbunden sein müsse. Zelenskyj verwies darauf, dass sein Land alle erforderlichen Schritte für einen NATO-Beitritt erfüllt habe, die endgültige Entscheidung darüber jedoch bei den Bündnispartnern liege.
Der Präsident machte deutlich, dass die USA eine Mitgliedschaft der Ukraine derzeit nicht in Betracht ziehen.
„Ich weiß, dass die Amerikaner und möglicherweise einige Europäer ein neues Dokument mit Russland diskutieren,“so Zelenskyj. Er unterstrich, dass weder die USA noch Russland allein über den Status der Ukraine entscheiden dürften – Kiew müsse stets am Tisch sitzen. Die geopolitischen Spannungen machen eine klare Positionierung aller Seiten unerlässlich.
„Wir haben bereits getan, was wir tun sollten. Wir haben gesagt, dass wir Teil der NATO sein wollen und bereit dazu sind,“ führte der Staatschef aus und verwies auf die von der Ukraine erfüllten Verpflichtungen. Damit bleiben die weiteren Schritte in den Beziehungen zwischen der Ukraine, Russland und dem transatlantischen Bündnis eine offene und dringende Frage, die einen konstruktiven Dialog aller Beteiligten erfordert.
Ukraine fordert Mitsprache in Sicherheitsfragen
Die Erklärung Zelenskyjs unterstreicht den Anspruch der Ukraine, in internationale Verhandlungen einbezogen zu werden, die ihre Sicherheit und ihre euro-atlantischen Ambitionen fundamental betreffen. Angesichts des anhaltenden Krieges und der angespannten Beziehungen zwischen Russland und dem Westen ist die Position Kiews ein Schlüsselfaktor für jede neue Sicherheitsarchitektur in der Region.
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