Zelenskyj: Keine Einigung mit Russland über ukrainisches Territorium.
Standpunkt des Präsidenten zu den Verhandlungen
Nach Angaben von TSN.ua: In der Frage der ukrainischen Gebietshoheit sieht Präsident Wolodymyr Selenskyj derzeit keine Verhandlungsbasis mit Russland. Bei den jüngsten Gesprächen in Abu Dhabi am 23. und 24. Januar sei in dieser zentralen Angelegenheit kein Kompromiss erzielt worden, so der ukrainische Staatschef. Die Verhandlungen über ein Kriegsende bleiben damit in der entscheidenden Phase stecken.
Für Selenskyj stellen russische Ultimaten keine Verhandlungsgrundlage dar. Ein Durchbruch sei nur möglich, wenn in vielen Verhandlungssträngen Lösungen gefunden würden. Als wenig vielversprechend bezeichnete er die aktuelle Pattsituation, die er mit der Haltung „wir bleiben stehen, wo wir stehen“ umschrieb. Diese diplomatische Formulierung unterstreicht den festgefahrenen Zustand der Friedensbemühungen.
Unverrückbare Positionen und weitere Konfliktpunkte
Zu den strittigen Territorialfragen gehört für den Präsidenten auch die Zukunft des besetzten Kernkraftwerks Saporischschja. Die Positionen beider Seiten seien nach wie vor unvereinbar, was eine Einigung außerordentlich erschwere. Die Situation bleibt somit äußerst komplex.
Diese Äußerungen spiegeln die Länge des Krieges und die Undurchsichtigkeit der internationalen Diplomatie wider. Das Fehlen von Fortschritten gefährdet nicht nur die regionale Stabilität, sondern belastet auch die ukrainische Innenpolitik und die Beziehungen zu internationalen Partnern. Der diplomatische Stillstand hat somit weitreichende Konsequenzen.
- Die territoriale Integrität der Ukraine bleibt der Dreh- und Angelpunkt aller Friedensgespräche.
- Eine Lösung dieser Frage wird richtungsweisend für die weitere Entwicklung des Konflikts sein.
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