Energiewaffen ruhen lassen: Worüber in Abu Dhabi verhandelt wurde.
Verhandlungen über eine Feuerpause für Kraftwerke und Stromnetze
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Dreiergespräch in Abu Dhabi vom 22. bis 24. Januar ging es auch um einen vorübergehenden Stopp von Angriffen auf die Energieinfrastruktur. Dies bestätigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. An den Gesprächen nahmen Vertreter der USA, der Ukraine und Russlands teil.
Bereits am 29. Januar war ein entsprechendes Angebot der russischen Militärführung bekannt geworden. Selenskyj räumte ein, dass in Abu Dhabi auch hochsensible Themen zur Sprache kamen. Allerdings habe es weder einen direkten Dialog noch konkrete Absprachen zwischen der Ukraine und Russland zu dieser Frage gegeben.
Selenskyj äußerte die Auffassung, dass die Ukraine keine russischen Energieanlagen angreifen werde, wenn Russland von ukrainischen Kraftwerken und Umspannwerken ablässt. Wolodymyr Selenskyj
Die Diskussionen deuten auf den Versuch hin, in der festgefahrenen Lage einen Kompromiss zu finden und die Eskalation im Bereich der Energiesicherheit einzudämmen. Solche Absprachen wären ein wichtiger Schritt, um die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung im Winter zu verbessern.
Die Gespräche in Abu Dhabi unterstreichen, wie bedeutend die Energiesicherheit für beide Kriegsparteien und die internationale Gemeinschaft ist. Ein vorübergehender Angriffsstopp könnte die Spannungen verringern.
Dass es jedoch zu keinen direkten Vereinbarungen kam, zeigt die immense Komplexität der Verhandlungen und die Hindernisse auf dem Weg zu einer dauerhaften Deeskalation.
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