Zelenskyj zu Inspektionen der 'Druschba': Ukraine verweigert keinen Zugang, verweist aber auf russische Zerstörungen.

Zelenskyj zu Inspektionen der 'Druschba': Ukraine verweigert keinen Zugang, verweist aber auf russische Zerstörungen
Zelenskyj zu Inspektionen der 'Druschba': Ukraine verweigert keinen Zugang, verweist aber auf russische Zerstörungen

Stellungnahme des ukrainischen Präsidenten zur Ölpipeline 'Druschba'

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu den Forderungen Ungarns und der Slowakei geäußert, ausländische Experten zur Überprüfung der 'Druschba'-Pipeline zuzulassen. Selenskyj betonte, dass die Ukraine den Zugang für Vertreter der EU-Kommission nicht blockiere. Sie habe die durch Russland verursachten Zerstörungen an der Pipeline bereits dokumentiert und halte dies für ausreichend.

In einer Pressekonferenz am 5. März unterstrich Selenskyj, dass die 'Druschba'-Pipeline wiederholt von Russland beschädigt worden sei.

„Wir sind ein unabhängiger Staat, wir haben eine Pipeline, und Russland hat sie mehrfach zerstört“ — Wolodymyr Selenskyj
. Diese Aussagen folgten auf einen jüngsten Vorfall, bei dem Energieminister Denys Schmyhal über die Folgen eines russischen Angriffs auf einen der größten Speichertanks dieser Pipeline berichtet hatte.

Darüber hinaus äußerte Selenskyj Besorgnis über die Blockade eines 90-Milliarden-Euro-Hilfspakets für die Ukraine durch den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.

„Wir hoffen, dass eine einzelne Person in der Europäischen Union nicht 90 Milliarden blockieren wird und unsere Soldaten Waffen haben werden“ — Wolodymyr Selenskyj
. Orbán hatte am 27. Februar angekündigt, gemeinsam mit der Slowakei eine Kommission zur Begutachtung des Pipeline-Zustands einzusetzen. Die Debatte findet vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen über die europäische Ukraine-Politik statt.

Die Haltung der Ukraine

Die Ukraine bekräftigt somit ihre Position in der Pipeline-Frage und betont die Bedeutung internationaler Unterstützung sowie ihre Kooperationsbereitschaft mit europäischen Partnern. Angesichts des anhaltenden Krieges mit Russland gewinnt die Sicherheit der Energieinfrastruktur weiter an Bedeutung. Die Schritte Ungarns und der Slowakei könnten die Energiestabilität in der Region erheblich beeinflussen.

Die Beteiligung internationaler Experten an einer Überprüfung könnte ein wichtiger Schritt sein, um Transparenz zu schaffen und das Vertrauen in den Zustand dieser kritischen Infrastruktur zu stärken.


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