Nach russischen Angriffen: Wie die Luftabwehr in den Regionen verstärkt werden soll.
Ukraine plant Ausbau mobiler Flugabwehr-Einheiten
Nach Angaben von TSN.ua: Nach dem jüngsten russischen Luftangriff auf ukrainische Energieanlagen hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Verstärkung mobiler Flugabwehr-Gruppen (Luftverteidigung) erörtert. Anlass war ein massiver Raketen- und Drohnenangriff am 7. Februar, der gezielt wichtige Umspannwerke und Hochspannungsleitungen mit 750 kV und 330 kV ins Visier nahm.
Die Angriffe konzentrierten sich auf westliche und zentrale Regionen der Ukraine, insbesondere auf die Gebiete Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Riwne und Winnyzja. Die ukrainischen Luftstreitkräfte registrierten dabei 447 Angriffsmittel. Von diesen konnten die Verteidiger 406 Ziele abschießen oder ausschalten. Die Abschussliste umfasste:
- 24 Raketen
- 382 Drohnen
Selenskyj forderte, dass die Regionalverwaltungen, die Luftstreitkräfte und das Verteidigungsministerium in den kommenden Tagen den Ausbau dieser mobilen Einheiten im Gesamtsystem des regionalen Schutzes vorantreiben müssen. Gleichzeitig müssten die Diplomaten die Arbeit mit internationalen Partnern intensivieren, um weitere Unterstützungspakete für die Luftabwehr und die Energieresilienz zu sichern. Diese Maßnahmen sind eine direkte Reaktion auf die aktuelle Bedrohungslage.
Energieinfrastruktur im Fokus des Schutzes
Die Diskussion um den Ausbau der mobilen Flugabwehr unterstreicht die gravierenden Gefahren für die Ukraine im anhaltenden Krieg. Die Angriffe auf das Stromnetz zielen darauf ab, das Land zu destabilisieren, weshalb der Schutz dieser kritischen Infrastruktur oberste Priorität hat. Die Einbindung internationaler Partner zur Stärkung der Luftverteidigung ist ein entscheidender Schritt, um die Sicherheit und Stabilität der Ukraine zu gewährleisten. Die Verteidigung der Energieversorgung ist zu einer Schlüsselfront in diesem Konflikt geworden.
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