Energiekrise nach russischem Großangriff: Selenskyj zur Lage der Stromversorgung.
Folgen des Raketen- und Drohnenangriffs auf die Energieinfrastruktur
Nach Angaben von Novyny.live: Nach einem massiven russischen Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur in der Nacht zum 7. Februar hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die aktuelle Lage zur Stromversorgung dargelegt. Der koordinierte Schlag umfasste den Einsatz von mehr als 400 russischen Drohnen, darunter eine große Zahl sogenannter 'Shahed'-Kampfdrohnen. Zudem wurden fast 40 Raketen verschiedener Typen abgefeuert. Die Angriffe führten unter anderem zu einer verringerten Stromerzeugung in den Blöcken ukrainischer Atomkraftwerke.
Infolge des feindlichen Beschusses schaltete sich ein Block eines Atomkraftwerks automatisch ab, was die Versorgungsprobleme weiter verschärfte. Selenskyj wies darauf hin, dass es sich um einen weiteren massiven russischen Angriff handelt, der trotz laufender diplomatischer Bemühungen auf verschiedenen Ebenen erfolgte. Er betonte:
„Kein Terrorist weltweit hat sich jemals ein solches Ausmaß an Angriffen erlaubt.“
Der Präsident unterstrich zudem, dass Russland die Antwort der gesamten Weltgemeinschaft zu spüren bekommen müsse. Solche Angriffe zielen darauf ab, die Zivilbevölkerung im Winter gezielt leiden zu lassen.
Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Regionen
Um den betroffenen Gebieten zu helfen, hat der Präsident der Regierung und dem Innenministerium die Aufgabe erteilt, notwendige Unterstützung für die Regionen Odessa und Mykolajiw zu organisieren. Selenskyj verwies darauf, dass im ganzen Land Reparatur- und Notfallteams im Einsatz sind, um die beschädigte Energieinfrastruktur wiederherzustellen.
Gleichzeitig machte er auf die schwierige Situation auf den Straßen in den südlichen Oblasten und im kommunalen Bereich aufmerksam. Hier sei schnelle Hilfe nötig, um die entstandenen Schwierigkeiten zu überwinden.
Der jüngste Beschuss der Energieanlagen spiegelt die anhaltende Spannung im ukrainisch-russischen Konflikt wider und unterstreicht die russische Strategie, die Lage in der Ukraine durch gezielte Infrastrukturangriffe zu destabilisieren. Die Wiederherstellung des Energiesystems und die Unterstützung der betroffenen Regionen bleiben für die ukrainische Regierung kritische Aufgaben, insbesondere unter winterlichen Bedingungen. Anhaltende Angriffe und Infrastrukturschäden könnten langfristige Folgen für die Energiesicherheit und die Wirtschaft des Landes haben.
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