Zelenskyj schlägt Nahost-Staaten Deal vor: Drohnenabwehr gegen Waffenruhe.
Ein ungewöhnliches Tauschgeschäft
Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den Staaten des Nahen Ostens ein konkretes Angebot unterbreitet. Im Gegenzug für ihre diplomatische Unterstützung bei der Erzielung eines vorübergehenden Waffenstillstands im Krieg Russlands gegen die Ukraine ist sein Land bereit, Expertise bei der Abwehr iranischer Drohnen zu teilen. Sollte ein Feuerpause-Regime zustande kommen, würden ukrainische Spezialisten ihr Wissen zur Drohnenabwehr zur Verfügung stellen.
Selenskyj bezifferte die mögliche Dauer einer solchen Feuerpause auf zwei Wochen bis zwei Monate. Er verwies auf die guten Beziehungen der Nahost-Staaten zu Russland und schlug vor, dass deren Führungspersönlichkeiten direkt in Moskau um eine einmonatige Waffenruhe bitten könnten.
„Mein Vorschlag wäre dieser: Die Führer der Nahost-Staaten haben gute Beziehungen zu den Russen. Sie könnten Russland bitten, einer einmonatigen Feuerpause zuzustimmen“, so Selenskyj.
Gegenseitige Unterstützung für mehr Sicherheit
Über diesen Deal hinaus betonte der Staatschef die Bereitschaft der Ukraine, Verbündete in der Region beim Ausbau der Luftverteidigung und der Bekämpfung von Drohnen zu unterstützen. Dubai, das bereits Angriffen mit iranischen Drohnen und Raketen ausgesetzt war, könnte ein Gebiet sein, in dem ukrainische Hilfe besonders relevant wäre. Diese Initiative zielt somit auf eine doppelte Wirkung ab: mehr Stabilität im Nahen Osten und Fortschritte auf dem Weg zum Frieden in der Ukraine.
Der Vorstoß könnte die diplomatischen Bemühungen Kyjs wesentlich voranbringen. Vor dem Hintergrund der angespannten Sicherheitslage in der Region, die auch durch iranische Drohnen geprägt ist, würde eine Vermittlerrolle der Nahost-Staaten neue Perspektiven für Verhandlungen eröffnen. Eine solche Kooperation könnte zudem die Beziehungen zwischen der Ukraine und den Ländern der Region vertiefen, die ein gemeinsames Sicherheitsinteresse verbindet.
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