Putin verlegt Luftabwehr nach Moskau – Treibstoffmangel in Russland.
Luftabwehrsysteme werden nach Moskau verlegt
Nach Angaben von Espreso.tv: Laut Wolodymyr Selenskyj zieht Russland derzeit massiv Flugabwehrsysteme zusammen. Hunderte Abschussvorrichtungen der Typen S-400, S-500 und Panzir wurden in die Region Moskau verlegt. Auch bei Waldai und nahe der Straße von Kertsch sind verstärkte Luftabwehrstellungen im Aufbau. Fast 90 Flugabwehrraketenwerfer wurden allein nach Waldai gebracht.
Wirtschaftliche Probleme und politische Unsicherheit
In mehr als 60 russischen Regionen herrscht zugleich eine Treibstoffknappheit. Die Preise für Benzin und Diesel steigen drastisch, was in der Bevölkerung für Unruhe sorgt. Angesichts dieser wirtschaftlichen Schwierigkeiten schlagen die russischen Sicherheitsbehörden bereits vor, die Wahl zur Staatsduma für die Partei ‚Einiges Russland‘ zu verschieben oder ganz abzusagen, so Selenskyj.
Die Wahlen von ‚Einiges Russland‘ sind für September geplant, doch ihre Durchführung könnte aufgrund der aktuellen Probleme im Land gefährdet sein. Selenskyj betonte außerdem:
„Putin weigert sich, seinen Krieg zu beenden, und hört nicht auf unsere Vorschläge für ein Treffen, für echte Verhandlungen und für einen würdigen Frieden.“– Wolodymyr Selenskyj.
Die Verstärkung der Luftabwehr und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Russland verdeutlichen, wie sehr der Kreml unter innerem und äußerem Druck steht. Die steigenden Treibstoffpreise und mögliche Veränderungen im politischen Ablauf könnten Putins Macht weiter destabilisieren. Selenskyjs Aussage, dass Russland Friedensgespräche ablehnt, zeigt zudem die Sackgasse, in der sich die Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts befinden, und deutet auf eine mögliche weitere Eskalation der Spannungen hin.
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