Energiekrise in der Ukraine: Zwei Drittel Kiews und eine halbe Million Menschen in Charkiw ohne Strom.
Dringliche Krisensitzung im Präsidialamt
Nach Angaben von Novyny.live: Am 21. Januar 2026 berief der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Dringlichkeitssitzung zur Energielage ein. Im Zentrum stand die katastrophale Versorgungslage in Kiew und anderen Landesteilen. Nach den aktuellen Daten der Sitzung sind etwa 60% der Hauptstadt ohne Strom, was das Leben der Bewohner massiv beeinträchtigt.
Darüber hinaus sind in Kiew rund 4000 Wohnhäuser von der Wärmeversorgung abgeschnitten. Die Krise beschränkt sich jedoch nicht auf die Hauptstadt. In der Region Charkiw sind mehr als eine halbe Million Haushalte und Einrichtungen ohne Elektrizität – ein Beleg für das enorme Ausmaß der Probleme, mit denen die Menschen dort konfrontiert sind.
Präsident Selenskyj betonte: 'Es müssen jetzt Maßnahmen folgen, die den Menschen tatsächlich helfen und die Lage stabilisieren.'
Fünf Regionen in akuter Not
Die Sitzung identifizierte folgende Gebiete als besonders kritisch:
- Kiew und Umgebung
- Charkiw und Umgebung
- Oblast Sumy
- Tschernihiw und Umgebung
- Oblast Dnipro
Diese Liste unterstreicht die Dringlichkeit, die Energieinfrastruktur zu reparieren und die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Die Stromversorgungslage in der Ukraine bleibt äußerst angespannt. Die Situation verschärft sich im Winter durch den erhöhten Bedarf an Heizung und Licht. Der Ausfall von Strom und Wärme in Großstädten wie Kiew birgt erhebliche soziale und wirtschaftliche Risiken. Die anhaltenden Angriffe auf die kritische Infrastruktur stellen das Land vor immense Herausforderungen. Daher sind sofortige Gegenmaßnahmen unerlässlich, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und die Stabilität des Energiesystems zu gewährleisten.
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