Zelensky stellt klare Bedingung für Wahlen in der Ukraine.
Wahlen in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer Online-Pressekonferenz am 11. Februar wies der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Berichte zurück, wonach die Ansetzung eines Wahltermins vorbereitet werde. Die ukrainische Regierung habe diese Frage nicht auf die Tagesordnung gesetzt, so Selenskyj. Er machte unmissverständlich klar, dass Wahlen nur unter der Voraussetzung von Sicherheit im Land stattfinden könnten. Die Entscheidung hängt somit direkt von der militärischen Lage ab.
Der 24. Februar sei ein besonders denkwürdiges Datum für die Ukraine, da an diesem Tag vier Jahre Krieg begangen werden, betonte der Präsident.
„Das ist ein sehr ernster Tag, vier Jahre Krieg. Ich könnte das niemals tun. Daher können am 24. Februar keine Wahlen angekündigt werden“, sagte er.Für die Durchführung von Wahlen müsse zunächst Frieden und Sicherheit gewährleistet sein.
„Schaffen Sie einen Waffenstillstand – dann gibt es Wahlen“, stellte Selenskyj heraus und unterstrich damit die zentrale Bedeutung einer Feuerpause.
Komplexe politische Lage
Selenskyj bekräftigte zudem seine Bereitschaft, mit allen Zeitplänen der USA zu arbeiten. Allerdings müsse bezüglich eines Waffenstillstands vor einem möglichen Referendum absolute Klarheit herrschen, da Sicherheit oberste Priorität habe. Die Frage der Wahlterminierung bleibt also weiterhin offen und ist von der Entwicklung der Gesamtsituation abhängig.
Die Äußerungen des Präsidenten verdeutlichen die komplexe politische Realität in der Ukraine, die nach wie vor vom Kriegsgeschehen dominiert wird. Die Festlegung eines Wahltermins ist erst unter Bedingungen von Stabilität und Sicherheit denkbar – eine Grundvoraussetzung für die Weiterentwicklung demokratischer Prozesse. Die Einstellung der Kampfhandlungen und die Herstellung von Frieden sind damit die entscheidenden Faktoren für jeden künftigen Urnengang oder Volksentscheid.
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