Zelenskyj und Fico planen Gipfeltreffen in der Ukraine: Schicksal der 'Druschba'-Pipeline im Fokus.

Zelenskyj und Fico planen Gipfeltreffen in der Ukraine: Schicksal der 'Druschba'-Pipeline im Fokus
Zelenskyj und Fico planen Gipfeltreffen in der Ukraine: Schicksal der 'Druschba'-Pipeline im Fokus

Telefonat zwischen der Ukraine und der Slowakei

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der slowakische Premierminister Robert Fico haben sich telefonisch ausgetauscht. Im Zentrum des Gesprächs stand die Situation rund um die Ölpipeline 'Druschba'. Die beiden Staatschefs vereinbarten daraufhin ein persönliches Treffen in der Ukraine. Fico sagte zwar zu, äußerte jedoch Bedenken, ob die Verhandlungen nicht in einem anderen Land stattfinden könnten.

Nach dem Telefonat behauptete Fico, die Ukraine sei offenbar nicht an einer Wiederaufnahme des Betriebs der 'Druschba'-Pipeline interessiert. Präsident Selenskyj kommentierte die Lage mit den Worten:

„Wir haben ein Treffen vereinbart, ich habe ihn in die Ukraine eingeladen“ – Wolodymyr Selenskyj

Er zeigte sich zudem verwundert über die Reaktion auf die Möglichkeit eines Treffens in einem Drittstaat: „Ich habe die spätere Reaktion, dass wir bereit seien, uns in einem anderen Land zu treffen, ehrlich gesagt nicht ganz verstanden.“

Ausblick auf das geplante Spitzentreffen

Selenskyj betonte die Bedeutung eines direkten Zusammentreffens der Regierungschefs und sagte:

„Man sollte nicht in sozialen Netzwerken kommunizieren, sondern einfach kommen und ein Ergebnis aus unserem Treffen mitnehmen“ – Wolodymyr Selenskyj

Fico seinerseits hat das slowakische Außenministerium beauftragt, einen passenden Termin für die Gespräche zu finden. Dieser Dialog und das geplante Treffen unterstreichen den Willen beider Seiten, auch in schwierigen wirtschaftlichen Fragen im Gespräch zu bleiben. Die 'Druschba'-Pipeline ist ein Relikt aus Sowjetzeiten und für die Energieversorgung Mitteleuropas nach wie vor von großer Bedeutung.

Das Zusammentreffen zwischen Selenskyj und Fico könnte ein wichtiger Schritt in den bilateralen Beziehungen sein, da die Zukunft der Pipeline für die Energiesicherheit der Region zentral ist. Der fortgesetzte Dialog könnte auch dazu beitragen, andere strittige Fragen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu klären. Die geplanten Verhandlungen zeigen das Bestreben beider Länder, konstruktive Lösungen für anstehende Herausforderungen zu finden.


Lesen Sie auch

Werbung