Ukraine trotzt iranischen Drohungen: Selenskyj verweist auf jahrelange Erfahrung.
Selenskyj äußert sich zu iranischen Drohungen
Nach Angaben von TSN.ua: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu den jüngsten Drohungen aus dem Iran geäußert, die die Ukraine als 'legitimes Ziel' für Angriffe bezeichneten. In einem Interview mit dem israelischen Sender i24NEWS erklärte er, dass sein Land bereits seit vier Jahren mit solchen Bedrohungen lebe – und eigentlich sogar seit zwölf Jahren. Der ukrainische Präsident betonte, dass man sich davon nicht einschüchtern lasse.
„Wir haben keine Angst vor solchen Meldungen“, so Selenskyj wörtlich.
Ein zentraler Punkt seiner Aussagen war die enge Kooperation zwischen Russland und dem Iran. Moskau unterstütze Teheran demnach mit Technologie für Kampfdrohnen. Dies werde durch Funde belegt: In einer abgeschossenen 'Schahid'-Drohne im Nahen Osten seien russische Bauteile entdeckt worden.
Aktuelle Lage mit dem Iran
Die Spannungen zwischen beiden Ländern werden zusätzlich durch Äußerungen von Ibrahim Azizi, dem Vorsitzenden des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit im Iran, verschärft. Auch er drohte der Ukraine mit Angriffen. Die ukrainische Seite beobachtet die Entwicklungen weiterhin genau.
Selenskyjs Stellungnahme verdeutlicht die anhaltende Eskalation zwischen Kiew und Teheran, während die Allianz zwischen Iran und Russland immer aktiver wird. Die Drohungen könnten Teil eines größeren geopolitischen Kalküls sein, in dem die Ukraine eine bedeutende Rolle spielt. Angesichts des verschärften Konflikts mit Russland bleibt für die Sicherheit der Ukraine die Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft sowie die ständige Überwachung iranischer Gefahren essenziell.
Lesen Sie auch
- Russlands Haushaltsloch wächst auf 6 Billionen Rubel – Wirtschaft vor dem Zusammenbruch
- Neue Signale aus Kiew: Selenskyj zeigt sich offen für direkte Gespräche mit Putin
- Gespräch zwischen Selenskyj und Norwegens Premier: Neue Luftabwehr-Lieferungen für die Ukraine
- Frühjahrsoffensive gescheitert: Wendepunkt an der Front zeichnet sich ab
- 50 Milliarden Dollar jährlich für Rüstung: Ukraine startet neues Luftabwehrprojekt mit der NATO
- Selenskyj signalisiert Bereitschaft für direkte Gespräche mit Putin

