Kiew kontert Washington: Nur Druck auf Moskau beendet den Krieg – nicht Druck auf die Ukraine.
Selenskyj äußert sich gegenüber französischer Zeitung
Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat klargestellt, dass ein verstärkter Druck auf sein Land den Krieg nicht schneller beenden werde. Stattdessen forderte er die USA auf, ihren Einfluss auf Russland geltend zu machen. In einem Interview mit der französischen Tageszeitung Le Monde betonte er, dass es derzeit keinen festgelegten Termin für weitere Gespräche mit der Russischen Föderation gebe.
„Wenn die USA den Krieg wirklich rasch beenden wollen, dann wird dies nicht durch mehr Druck auf die Ukraine erreicht. Die Lösung liegt in einem stärkeren Druck auf Russland.“
Wolodymyr Selenskyj
Appell an die internationale Gemeinschaft
Die Debatte darüber, wie der Ukraine-Krieg schneller beendet werden kann, bleibt aktuell. Angesichts der anhaltenden Kampfhandlungen werden die Rufe nach entschlosseneren Maßnahmen gegen Russland immer dringlicher. Selenskyj unterstreicht damit die zentrale Rolle internationaler Unterstützung für die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland.
Der Vorstoß des Präsidenten macht deutlich, dass Kiew von seinen Partnern eine Strategieänderung erwartet. Statt Zugeständnisse von der Ukraine zu fordern, solle der Druck auf den Aggressor erhöht werden – ein Schritt, der den weiteren Verlauf der Verhandlungen und die gesamte regionale Lage maßgeblich beeinflussen könnte. Die ukrainische Führung pocht darauf, dass nur die Isolierung Russlands den Weg zu einem dauerhaften Frieden ebnen kann.
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