Russland hat die Energiewirtschaft mit ballistischen Raketen angegriffen: Selenskyj nannte die Folgen.
Nach Angaben von ТСН: In der Nacht des 13. Januar hat die russische Armee erneut mit Raketen und Drohnen auf Energieobjekte in verschiedenen Regionen der Ukraine geschossen. Als Folge der Angriffe wurden Wohn- und Zivilinfrastruktur beschädigt.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, berichtete, dass das Hauptziel der Angriffe die energetische Infrastruktur war:
„Wieder ist das Hauptziel des Angriffs unsere Energie: Erzeugung, Umspannwerke. Viele Zerstörungen gibt es bei der Wohn- und Zivilinfrastruktur. Betroffen waren Dniprovs'k, Schytomyr, Saporischschja, Kiew, Odesa, Sumy, Charkiw und Donezk.“
Laut dem Staatsoberhaupt haben russische Raketen einen Postterminal in Chorotič, Region Charkiw, getroffen, wodurch vier Menschen ums Leben kamen.
Situation in den Regionen
Der Präsident äußerte, dass die Situation in der Region Kiew kompliziert bleibt, da mehrere Hunderttausend Familien ohne Stromversorgung sind. In den besiedelten Gebieten gibt es "Unerschütterlichkeitspunkte".
„Jeder solcher Schlag gegen das Leben erinnert uns daran, dass wir die Unterstützung der Ukraine nicht einstellen dürfen. Raketen für das Luftverteidigungssystem werden jeden Tag benötigt, besonders im Winter. Die Welt kann auf diesen Terror mit neuen Hilfspaketen reagieren. Wir rechnen mit einer Beschleunigung der Lieferungen dessen, was bereits mit Amerika und Europa vereinbart wurde. Russland muss verstehen, dass Kälte nicht helfen wird, den Krieg zu gewinnen“, betonte Wolodymyr Selenskyj.
Zusätzliche Angriffe
Die Luftstreitkräfte der Ukraine berichteten, dass Russland in dieser Nacht mit ballistischen Raketen und Drohnen angegriffen hat. Sie feuerten über 20 ballistische und cruise missiles sowie 293 Angriffs-Drohnen ab. Die Angriffe mit ballistischen Raketen richteten sich auf die Regionen Charkiw, Saporischschja, Dnipropetrowsk und Kiew.
Außerdem haben die Russen erneut die DTEK-Wärmekraftwerke angegriffen. Infolge dieses Angriffs wurden die Geräte des Wärmekraftwerks erheblich beschädigt. In der Region Odesa wurde über die Zerstörung von zwei Energieanlagen berichtet, wodurch etwa 47.000 Familien ohne Stromversorgung blieben.
Diese Vorfälle bestätigen erneut, dass die energetische Infrastruktur weiterhin ständigen Bedrohungen durch den Aggressor ausgesetzt ist. Die Verbesserung der Situation im Land erfordert nicht nur die Wiederherstellung der Stromversorgung, sondern auch erhebliche Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft zur Gewährleistung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine. Es ist wichtig, das Land weiterhin zu unterstützen, um diesen Herausforderungen zu begegnen und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.
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