EU soll Beitrittsfrist für Ukraine setzen: Selenskyj beklagt verlorene Zeit durch Blockade von 90 Milliarden.

EU soll Beitrittsfrist für Ukraine setzen: Selenskyj beklagt verlorene Zeit durch Blockade von 90 Milliarden
EU soll Beitrittsfrist für Ukraine setzen: Selenskyj beklagt verlorene Zeit durch Blockade von 90 Milliarden

Appell an die Europäische Union

Nach Angaben von Novyny.live: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert von der Europäischen Union verbindliche Daten für den Beitritt seines Landes. Dabei kritisierte er, dass die Blockade eines Kredits über 90 Milliarden Euro wertvolle Zeit gekostet habe – Zeit, die für die Vorbereitung der Ukraine auf den Winter dringend benötigt werde. Angesichts der angespannten Lage müsse das Land jetzt schon mit den Planungen für die kommende kalte Jahreszeit beginnen.

Am 31. März traf Selenskyj die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zu Gesprächen über die europäische Integration der Ukraine. Der Präsident betonte, dass Russland die Bedeutung dieses Weges genau kenne und alles unternehme, um ihn zu blockieren.

„Russland ist sich dessen bewusst – manchmal sogar mehr als manche in Europa. Deshalb tut Moskau alles, um die Ukraine auf ihrem Weg in die EU aufzuhalten.“ – Wolodymyr Selenskyj

Darüber hinaus machte Selenskyj deutlich, dass die Blockade des Kredits auf das Handeln einer einzelnen Person in Europa zurückgehe. Diese stelle sich gegen die Interessen des gesamten Kontinents, nur um Moskau zufriedenzustellen.

„Das (die Blockade des Kredits) geschieht, weil eine Person in Europa sich gegen ganz Europa stellt – nur um Moskau zu gefallen.“ – Wolodymyr Selenskyj

Die Aussagen des Präsidenten unterstreichen, wie dringend die Ukraine angesichts des Krieges und der wirtschaftlichen Not auf die Unterstützung der EU angewiesen ist. Die Forderung nach klaren Beitrittsfristen könnte den Integrationsprozess beschleunigen und den Weg für dringend benötigte Finanzhilfen ebnen. Zugleich zeigen die Worte, wie schwer es die Ukraine hat, ihre europäischen Ziele gegen den Druck aus Russland zu verteidigen.


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