Ukraine verschärft Sanktionen gegen russische Rüstungsindustrie.
Neue Sanktionen gegen Russland in Kraft
Nach Angaben von Novyny.live: Als Reaktion auf die anhaltenden massiven Angriffe mit Drohnen und Raketen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 7. Februar neue Sanktionsmaßnahmen in Kraft gesetzt. Sie richten sich gezielt gegen russische Unternehmen, die Komponenten für Raketen und Drohnen liefern oder diese Waffen herstellen, sowie gegen den Finanzsektor der Russischen Föderation. Dieser Schritt folgte auf einen Angriffstag, an dem Russland über 400 Drohnen und fast 40 Raketen verschiedener Typen abfeuerte.
Abstimmung mit dem 20. EU-Sanktionspaket
Die ukrainischen Entscheidungen sind eng mit dem 20. Sanktionspaket der Europäischen Union abgestimmt, das die EU-Kommission bereits am 6. Februar vorgelegt hatte. Selenskyj betonte die strategische Bedeutung dieser Maßnahmen und erklärte:
„Gegen genau solche Unternehmen – Zulieferer von Komponenten und Hersteller von Raketen und Drohnen – verhängen wir jetzt neue Sanktionen. Ich habe die entsprechenden Entscheidungen unterzeichnet.“
Der Präsent verwies zudem auf die gemeinsame Anstrengung mit internationalen Partnern:
„Wir stimmen uns weiter mit unseren Partnern ab und erhöhen den Druck auf den Aggressor. Ich danke allen, die an der Seite der Ukraine stehen.“
Die neuen Sanktionen zielen darauf ab, den wirtschaftlichen Druck auf Russland im Zuge seiner militärischen Aggression weiter zu erhöhen. Sie unterstreichen das gemeinsame Vorgehen der Ukraine mit ihren Verbündeten, um der wachsenden Bedrohung durch russische Angriffswaffen eine geschlossene Antwort entgegenzusetzen. Solche koordinierten Maßnahmen sind ein zentraler Baustein, um die Kriegsmaschinerie des Angreifers zu schwächen.
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