Schwere Beben in Venezuela: Opferzahl steigt auf fast 1.500.
Tödliche Erschütterungen: Das Ausmaß der Katastrophe in Venezuela
Nach Angaben von Novyny.live: Die Erdbebenserie in Venezuela hat nahezu 1.500 Menschen das Leben gekostet. Offiziellen Angaben zufolge kamen 1.450 Personen ums Leben, weitere 3.150 wurden verletzt. Besonders schwer getroffen wurde der Bundesstaat La Guaira, wo die Rettungsarbeiten noch immer andauern. Der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, bestätigte am 28. Juni die Zahl von 1.450 Todesopfern.
Durch die Naturgewalt wurden 12.721 Menschen obdachlos und mussten ihre Häuser verlassen. Insgesamt wurden 774 Gebäude zerstört. Aus den Trümmern konnten 33 Überlebende gerettet werden. Mehr als 2.600 ausländische Fachkräfte unterstützen die einheimischen Helfer, um die Versorgung der Betroffenen zu beschleunigen.
Folgen und Wiederaufbau
Die beiden Hauptbeben erreichten Magnituden von 7,2 und 7,5. Es wird befürchtet, dass die endgültige Zahl der Toten sogar über 10.000 liegen könnte. Der wirtschaftliche Schaden wird auf rund 6,7 Milliarden US-Dollar geschätzt. Positiv ist immerhin, dass die Stromversorgung im besonders betroffenen Bundesstaat La Guaira bereits zu 75 Prozent wiederhergestellt werden konnte – ein wichtiger Schritt zur Normalisierung der Lage.
Diese Naturkatastrophe zählt zu den schwersten in der Geschichte Venezuelas. Ihre Folgen könnten das Land, das bereits unter einer politischen und wirtschaftlichen Krise leidet, noch lange sozial und ökonomisch belasten. Die internationale Beteiligung mit Rettungsteams ist entscheidend, um die Not zu lindern und den Wiederaufbau voranzutreiben. Die Wiederherstellung der Infrastruktur und die Unterstützung der obdachlos gewordenen Menschen werden für die Zukunft der Region von zentraler Bedeutung sein.
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