Fünf Jahre Haft für Frau aus Lwiw: Scheinehen zur Flucht von Männern organisiert.
Urteil wegen arrangierter Scheinehen
Nach Angaben von TSN.ua: Eine Frau aus dem Gebiet Lwiw ist wegen der Organisation von Scheinehen verurteilt worden. Ihr Ziel war es, wehrpflichtigen Männern die illegale Ausreise aus der Ukraine zu ermöglichen. Die Bewohnerin des Bezirks Mostyska ging zwei fingierte Ehen mit Männern ein, die im militärischen Wehrregister standen. Den Fall verhandelte das Bezirksgericht von Mostyska in der Oblast Lwiw.
Details der kriminellen Handlungen
Die erste Eheschließung fand im April 2023 in Horodok statt. Am 15. Juni 2023 überquerten die Frau und ihr erster 'Ehemann' die Grenze am Fußgängerübergang 'Shehyni'. Im Dezember 2023 ging die Frau in Drohobytsch eine zweite Scheinehe ein. Im Mai 2024 versuchte sie dann erneut, mit ihrem neuen 'Auserwählten' auszureisen.
Das Gericht sprach die Frau nach den Paragraphen 1 und 2 von Artikel 332 des Strafgesetzbuches der Ukraine schuldig. Das Urteil sieht eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren vor. Zusätzlich wird ihr für ein Jahr das Recht aberkannt, Positionen im Grenzbereich zu bekleiden. Außerdem erhält sie eine zweijährige Bewährungsstrafe.
Dieser Fall zeigt, wie streng die Justiz auf Versuche reagiert, die Ausreisebestimmungen zu umgehen. Solche Handlungen stellen gerade während der laufenden Mobilisierung eine besondere Herausforderung dar. Die Organisation von Scheinehen, um gesetzliche Vorschriften zu unterlaufen, ist nicht nur ein strafbares Vergehen, sondern gefährdet auch die Sicherheitsinteressen des Landes. Die Strafverfolgungsbehörden arbeiten weiter an der Aufdeckung und Unterbindung solcher Machenschaften.
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