Schwerer Zugunfall in Großbritannien: 89 Verletzte, darunter 11 in kritischem Zustand.

Schwerer Zugunfall in Großbritannien: 89 Verletzte, darunter 11 in kritischem Zustand
Schwerer Zugunfall in Großbritannien: 89 Verletzte, darunter 11 in kritischem Zustand

East Midlands Railway: Kollision zweier Züge

Nach Angaben von Espreso.tv: Bei einem Zusammenstoß von zwei Zügen der East Midlands Railway südlich der Anschlussstelle Elstow wurden insgesamt 89 Menschen verletzt. 11 Personen erlitten schwere Verletzungen, 22 wurden ernsthaft verletzt und 56 zogen sich leichte Blessuren zu. Der Unfall ereignete sich zwischen dem Zug um 16:40 Uhr ab Corby nach St. Pancras und dem Zug um 15:50 Uhr ab Nottingham nach London St. Pancras. Die Unglücksstelle liegt zwischen den Autobahnen A421 und A6.

Die örtliche Bevölkerung wurde aufgefordert, Krankenhäuser nur in dringenden Notfällen aufzusuchen. Premierminister Keir Starmer sprach den Angehörigen des Todesopfers und den Verletzten sein Mitgefühl aus und betonte, dass die Lage weiterhin ernst sei. Verkehrsministerin Heidi Alexander kündigte eine umfassende Untersuchung des Vorfalls an. Die Eisenbahnaufsicht hat bereits mit der Spurensicherung am Unfallort begonnen. Solche schweren Zugkollisionen sind in Großbritannien selten, was die besondere Bedeutung dieses Ereignisses unterstreicht.

Hergang des Unglücks

Einer der beteiligten Züge war der neue East Midlands Railway Aurora, der erst im vergangenen Jahr in Dienst gestellt wurde. Der Zugverkehr der East Midlands Railway von und nach London St. Pancras wurde für den Rest der Nacht eingestellt. Augenzeugen beschreiben den Aufprall als plötzlichen Schlag, ohne dass es zuvor Warnsignale gegeben habe.

„Ich dachte, es wäre eine Bombe – ich sah Rauch, Menschen auf dem Boden, blutüberströmte Gesichter. Viele weinten und schrien“, berichtete der Augenzeuge Peter Knapp.

Der Zusammenstoß wirft grundlegende Fragen zur Sicherheit des Schienenverkehrs in Großbritannien auf. Die von der Eisenbahnaufsicht durchgeführte Untersuchung zielt darauf ab, die Unfallursache zu klären und vergleichbare Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Die örtlichen Behörden und die beteiligten Rettungsdienste behalten die Lage weiterhin im Griff, während die Verletzten medizinisch versorgt werden.


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