Harte Antwort: Die Ukraine hat ein Schiff wegen des illegalen Anlaufs der Häfen der besetzten Krim konfisziert.
Das Schiff USKO MFU, das illegal in die Krim einfuhr, wurde festgenommen
In der Region Odessa haben die Seegrenzschutzbehörde und die Strafverfolgungsbehörden den Trockengutfrachter USKO MFU unter der Flagge Kameruns festgenommen, das illegal in die Häfen der zeitweilig besetzten Krim eingefahren ist, um kommerzielle Aktivitäten durchzuführen.
Das Gericht entschied, das Schiff dem Staat Ukraine zu übergeben.
“Die Festnahme fand im Juli 2024 statt, als die Einheiten des Seegrenzschutzes in Zusammenarbeit mit einer Zwischendienstgruppe Verstöße gegen die Schifffahrt in den Gewässern unter vorübergehender Besatzung feststellten. Das Bezirksgericht Dnipro in Kiew ordnete die Übergabe des Schiffes an die Nationale Agentur für Vermögensverwaltung (ARMA) an”, sagte der Dienst.
Der Kapitän des Schiffes wird beschuldigt, gemäß Artikel 332-1 des ukrainischen Strafgesetzbuches Absatz 2 den Grenzübertritt auf besetzte Gebiete zum Zwecke der Schädigung der staatlichen Interessen zu verletzen. Für die Verletzung des ukrainischen Rechts und des Völkerrechts wird das Schiff nun der Verwaltung des Staates zur weiteren Nutzung übergeben.
“Die Ukraine verteidigt weiterhin entschieden ihre Souveränität in den territorialen Gewässern und erinnert daran, dass alle Häfen der Krim und des Asowschen Meeres für kommerzielle Aktivitäten geschlossen bleiben. Jede Operation in diesen Häfen verletzt internationale Normen und das ukrainische Recht”, heißt es in der Erklärung.
Lesen Sie auch
- Ehemaliger polnischer Premierminister kritisiert das Pantheon-Gesetz der Ukraine und nennt Ukrainer 'Moskauer Lappen'
- Experte: Russland fehlen die Mittel für einen Angriff auf die NATO
- Zwei mögliche Wege für die Ukraine: Wirtschaftlicher Kollaps Russlands oder schwindende Unterstützung aus Europa
- Erster Frankreich-Besuch in Syrien seit 16 Jahren: Das verspricht Macron dem Land
- Ohnmacht treibt Russland zu neuer Taktik: Warum Krankenhäuser und Tankstellen ins Visier geraten
- Sibiga fordert Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats nach russischen Großangriffen

